Es war, angeblich auf Grund von Zeugenaussagen, die Rede von vermutlich drei Attentätern in München. Es hieß, die Attentäter würden mit Langwaffen, also Gewehren, schießen. Vom neunten Todesopfer wurde berichtet, es wäre tot aufgefunden worden und es sei vermutlich durch Fremd- bzw. Gewalteinwirkung ums Leben gekommen. Einen Reporter, der ganz zufällig live beim Anschlag in Nizza und beim Amoklauf (Anschlag war es ja keiner) in München dabei war, findet man auch nicht alle Tage und die Filmer der Amateur- Videos hatten ja auch Riesenglück, dass sie den Schützen vor dem Fastfood- Restaurant wie auch den auf dem Dach eines Parkhauses filmten, bevor die Schießerei begann.

Wenn man jetzt nochmals von vorne beginnt: Es war letztendlich doch nur ein einzelner Täter und er schoss nicht mit einer Langwaffe, sondern mit einer Pistole. Bei der Schießerei vor dem Restaurant war das auch klar erkennbar. Beim neunten Todesopfer, beim vermutlichen Täter, hieß es plötzlich, er hätte sich vor den Augen der Polizisten selbst erschossen. Es gibt natürlich schon wieder Berichte im Web, dass drei IS- Kämpfer untergetaucht oder aber verhaftet wurden. Wie kann man eigentlich so viel Berufsglück haben, dass man binnen weniger Tage bei zwei Terrorattacken live dabei ist?

In Deutschland wird übrigens Wert darauf gelegt, dass diese Schießerei in München ein Amoklauf eines Kranken war und kein Terroranschlag. Es wird auch betont, dass es kein islamistisches Motiv gab. Der französische Präsident Hollande sprach in einer Rede allerdings von einem „terroristischen Anschlag“ in München. Da hat wohl die Kommunikation zwischen Paris und Berlin nicht funktioniert und Zeugen wollen auch die mittlerweile gefürchteten „Allahu Akbar“- Rufe gehört haben.

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