Vor einigen Wochen hat sich der AMS- Chef zu Wort gemeldet, um auf die alarmierende Zunahme von arbeitslosen Asylberechtigten hinzuweisen. Jetzt liegen neue Zahlen auf dem Tisch und die sind dramatisch. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Asylberechtigten, welche arbeitslos oder in Schulungen sind, um 47 Prozent. Der Großteil davon sind junge Männer. Insgesamt haben 41 Prozent der Arbeitslosen einen Migrationshintergrund.

Wie nicht anders zu erwarten, ist Wien der absolute Spitzenreiter; 40 Prozent der Arbeitslosen haben keine österreichische Staatsbürgerschaft und 60 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Warum gerade Wien? In Wien kriegt man mit größter Wahrscheinlichkeit keine Arbeit, aber mit Sicherheit die großzügigsten Zahlungen; schlechte Beispiele dafür gibt es mehr als genug. Verantwortlich für diese Missstände sind wohl einige durch Parteiideologie geschädigte Gehirne im Wiener Gemeinderat, aber auch in der Bundesregierung. Auffällig ist ja in Österreich der hohe Anteil an positiv erledigten Asylanträgen und Geduldeten, obwohl  die Asylwerber über sichere Drittstaaten nach Österreich kamen, der Anteil an Kriegsflüchtlingen überschaubar geworden ist und es sich somit hauptsächlich und eindeutig um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, denen es auch ohne Arbeit in Österreich ganz gut gefällt. Hat Österreich etwa eine Quote zu erfüllen? Ja, und nur nebenbei; das mit den benötigten Fachkräften unter den Flüchtlingen, von denen auch unsere Regierung lange Zeit gesprochen hat, hat sich als doppelte Lüge bestätigt. Einmal, weil unter den Flüchtlingen fast keine brauchbaren Fachkräfte sind und einmal, weil anscheinend auch die Nachfrage nicht da ist. Es waren halt die üblichen, greifbaren Polit- Lügen. Österreich wird aber nicht nur finanziell im Sozialbereich ausgehöhlt, sondern auch gesellschaftlich schwer geprüft, wenn man die Zeitungsmeldungen über unsere ausländischen Gäste durchgeht.

Ungarns Premier Orban sieht die Zuwanderung nicht durch eine rosarote Brille. Er sagte jetzt u. a.: „Für uns ist Migration keine Lösung, sondern ein Problem. (…)Nicht Medizin, sondern Gift, wir wollen es nicht und schlucken es nicht. (…) Wer immer Migranten braucht, kann sie nehmen, doch zwingt sie uns nicht auf, wir brauchen sie nicht“. Orban sprach auch noch das Terrorrisiko durch Migranten an und wurde dafür von einer deutschen Onlinezeitung als Rechtspopulist bezeichnet. Er erspart mit dieser Einstellung, die jener der Bevölkerungsmehrheit entspricht, dem Land jedoch eine Menge Ärger und viel Geld. Unsere knieweichen Politiker sehen das natürlich ganz anders.

Advertisements