Beleidigungen, Drohungen und körperliche Attacken ausländischer „Herrenmenschen“ gegen das Personal in Arztpraxen, Ambulanzen und Krankenhäusern sind ja wirklich nichts Neues und kann von Betroffenen  aus leidvoller persönlicher Erfahrung bestätigt werden. Beschämend ist, wenn in so einem Fall einige Polizisten nur eine Beleidigung erkennen und nichts unternehmen. Jetzt kommen solche Vorfälle endlich auch in die Medien; anscheinend war bis jetzt die Zeit dafür nicht reif. Traurig ist aber, dass entweder aus Feigheit oder „Toleranz“ in vielen Fällen dem betroffenen Personal die Unterstützung aus der Chefetage fehlte und als Folge das Personal immer mehr Beleidigungen und Erniedrigungen einsteckte.

Diese extremen Auswüchse sind aber nicht das einzige Problem in Krankenhäusern. Oft genug kommt ein ganzer Familienclan auf Besuch, wo es im Zimmer dann zugeht wie auf einen Jahrmarkt und niemand sich traut, was dagegen zu sagen; weder von den Kranken noch vom Personal. Die einen versuchen, das Zimmer zu verlassen und die anderen kommen nicht ins Zimmer. Rücksicht ist für viele dieser Leute ein Fremdwort.

Die Gesellschaft hat sich von der „politischen Korrektheit“ und von politisch verordneter Toleranz schon so weit umerziehen lassen, dass unseren „Gästen“ dadurch ein Verhaltens- Freibrief ausgestellt wurde. Wir wurden zu Duckmäusern und lassen uns dafür auch noch beschimpfen.

Aristoteles, der große griechische Philosoph aus dem 4. vorchristlichen Jahrhundert, soll gesagt haben: „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft“.

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