Zur Zeit verdrängen in den Medien die Vorkommnisse in der Türkei und die Folgen daraus andere Meldungen aus den Schlagzeilen. Zu den möglichen Folgen dieser Vorkommnisse gehört auch das Platzen des sogenannten Türkei- Deals über die Flüchtlinge, der von der EU mit dem türkischen Präsidenten Erdogan abgeschlossen wurde. Erdogan hat die Aufkündigung jedenfalls schon angedroht. In dem Fall würden wieder jede Menge Flüchtlinge versuchen, über die Türkei in die EU zu kommen. Laut EU- Kommission ist die EU aber für ein Scheitern dieses Deals gut vorbereitet. Der EU- Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, Dimitris Avramopoulos, meinte dazu, das Abkommen mit der Türkei sei ein wichtiger Teil zur Bewältigung der Flüchtlingskrise, aber nicht der einzige. Dieses Abkommen ist aber gekoppelt an die Visafreiheit für die Türken in die EU.

Avramopoulos meint aber: „Wir haben einen umfassenden Plan A und der lautet, das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei so wie den Rest unserer umfassenden Europäischen Agenda für Migration erfolgreich umzusetzen….In einer Rekordzeit von über einem Jahr haben wir Gesetzgebung und finanzielle Hilfe auf den Weg gebracht, um die Mitgliedstaaten bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme zu unterstützen und, um ein starkes Europäisches Migrationsmanagementsystem intern, an unseren Grenzen und mit Partnerländern einzurichten“.

Weiß der Kerl eigentlich, wovon er da spricht? Weiß das die EU- Kommission eigentlich? Die Pflicht dieser Nichtsnutze ist es, die EU vor illegaler Massenzuwanderung zu schützen, die Flüchtlingsströme einzudämmen. Dazu ist Voraussetzung, dass die EU- Außengrenzen dicht sind, dass die Illegalen schon vor Erreichen der EU zurückgebracht werden und nicht, dass die Frontex- Leute als Schlepper arbeiten und Tag für Tag Hunderte und Tausende in die EU „retten“. Was soll also der Schwachsinn von „…um die Mitgliedstaaten bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme zu unterstützen…“ Diese Erklärung des sauberen EU- Kommissars bestätigt, dass die Massenzuwanderung in die EU gewollt und geplant ist. Wir sollen das hinnehmen wie eine Naturkatastrophe.

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