Eben noch stand die Türkei international am Pranger. Grund war eine kommende Gesetzesänderung, wonach Sex mit Kindern unter 15 Jahren nicht mehr strafbar ist. In der EU, aber auch von Gruppierungen in der Türkei wird die Aufhebung dieses Gesetzes gefordert. Jetzt hat die Türkei „zurückgeschlagen“ und bringt eine Reisewarnung. Auf einem Flughafen ist zu lesen: „Reisewarnung! Wissen Sie, dass Schweden das Land mit der höchsten Vergewaltigungsrate der Welt ist?“ Da ist die Empörung natürlich groß, denn offiziell ist von Vergewaltigungen in Schweden nicht viel zu hören. Allerdings wurde in einer EU- Studie vor einigen Jahren schon darauf hingewiesen, dass Schweden bei den angezeigten Vergewaltigungen in Europa an erster Stelle ist und eine schwedische Zeitung belegt mit einer Studie, dass Schweden bei den Vergewaltigungen sogar weltweit im Spitzenfeld liegt. Eine starke Zunahme war in den letzten Jahren festzustellen. Vergewaltigungen haben aber nicht nur in Schweden zugenommen. Das „Gatestone Institute“ berichtete erstmals im September 2015 über die Vergewaltigungskrise in Deutschland und im März 2016, als die „Silvesterattacken“ auf Frauen in deutschen Städten so einigermaßen erfasst waren, gab es dazu einen Abschlussbericht. Seither hat sich das Problem auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet. Selbst die deutsche Polizei warnte davor, dass junge männliche Migranten im Sommer leichtbekleidete Frauen attackieren könnten. Dieses Problem ist aber nicht auf Deutschland beschränkt, Sexattacken gab und gibt es auch bei uns und anderswo. Es wird allerdings überall versucht, der Öffentlichkeit ganz bewusst die Wahrheit zu verschweigen.

Erdogan hat also nicht ganz unrecht, wenn er auf die hohe Vergewaltigungsrate in Schweden hinweist. Das Problem ist aber nicht auf Schweden beschränkt. Diese Wahrheit wird allerdings nicht gerne gehört. Wenn auf diese widerliche Art und Weise die von einigen Irren geforderte hellbraune Mischrasse in Europa entstehen soll, dann „Gute Nacht, Europa!“

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