Die USA haben angekündigt, dass sie Flugzeuge, die die US- Einheiten bzw. US- unterstützten Einheiten in Syrien bedrohen, abschießen werden. Damit sind eigentlich nur syrische und russische Flugzeuge gemeint und damit ist auch klar, dass die Amerikaner ganz offen die sogenannte „moderate Opposition“ unterstützen. Allerdings landen amerikanische Waffen nachweislich immer wieder auch bei Terrorbanden wie der Al- Nusra- Front und das ist sicher kein Zufall. Die USA riskieren also einen großen Krieg, nur um ihre Terrorhelfer zu schützen. Es geht also nicht darum, den IS zu bekämpfen; es geht darum, Assad zu bekämpfen , Syrien auf Dauer zu destabilisieren und den IS als „Dauer- und Lieblingsfeind“ zu erhalten.

Die Russen wurden also gewarnt, dass man ihre Flugzeuge abschießen würde, sollten sie sich erlauben, die „Verbündeten und Partner“ der USA, also Rebellen und Terroristen, anzugreifen. Die Amerikaner sagen aber nicht, wer eigentlich ihre „Partner“ sind und machen auch keine Angaben, wo genau die sind und es wird auch ungern über ihre „Militärberater“ gesprochen, die da im Einsatz sind. Während die Russen gewarnt wurden, wurden syrische Kampfflugzeuge attackiert und abgedrängt. Dabei führen die USA und ihre Verbündeten in Syrien einen illegalen Krieg; sie haben kein UN-Mandat und sie haben völkerrechtlich auf syrischem Boden und im syrischen Luftraum absolut nichts verloren. Die Syrer wären theoretisch berechtigt, sie aus dem Land zu werfen. Auch mit militärischen Mitteln.

Die USA schützen also wieder einmal Terroristen, weil die ihre Interessen vertreten. Schon vor einigen Tagen haben sie einen Konvoi von Söldnern des IS und Kriegsmaterial unbehelligt aus der syrischen Stadt Manbij abziehen lassen, ihnen sozusagen Geleitschutz gegeben. Die jetzige Drohung gegen die Russen kann man also als „Stunde der Wahrheit“ sehen; als offenes Eingeständnis, dass Rebellen und Terroristen unterstützt werden.

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