Verteidigungsminister Doskozil sagte in Richtung Merkel: „Die „“Wir schaffen das““- Politik ist unverantwortlich“ und hat damit seinen Chef, nämlich Kanzler Kern, in Verlegenheit gebracht. Der ist nämlich am Samstag, eine Schleimspur nachziehend und um Beruhigung bemüht, nach Berlin zu einem Treffen mit Merkel gereist und sagte vorher noch: „Ich bin nicht der Meinung, dass Frau Merkel unverantwortlich gehandelt hat“. Herr Kern, der daheim die Notverordnung zum Stopp der Asylwerber durchziehen will, fällt um wie ein leerer Sack, bevor er Frau Merkel gegenübersteht. Die Angst vor Frau Merkel ist anscheinend größer als die Angst davor, der Realität in Österreich ins Auge zu sehen. Jener Realität nämlich, dass wir uns mit den massenhaften Flüchtlingen auch massenhaft Probleme ins Land holen und wir auch finanziell überfordert werden. Aber Kanzler Kern als ehemaliger ÖBB- Chef, eines (hoffnungslos) überschuldeten Staatsbetriebes also, sieht das sicher anders. Wenn Geld benötigt wird, muss es der Staat bereitstellen. Egal, ob direkt vom Steuerzahler und Staatsbürger in Form von Steuern, Gebühren, Abgaben, Kürzungen etc. oder indirekt mit neuen Schulden. Zahlt eh irgendwann der Staatsbürger und Steuerzahler.

Umgangssprachlich nennt man so eine Person einen „Waschlappen“ . Und dem soll man es tatsächlich abnehmen, dass er es ernst meint mit Obergrenze und Notverordnung?

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