Unsere Politiker wollen uns, den Untertanen, einreden, wie sie sich doch für uns abstrampeln. Bei den Abschiebungen zum Beispiel. Fast schon wie in einem Chor versichern uns mehrere Minister, dass Abschiebungen nötig sind, dass Abschiebungen forciert werden müssen und dass auch fleißig abgeschoben wird. Ist das zu glauben? Nur wenn man leichtgläubig ist und auch noch an den Osterhasen glaubt.

Von den groß angekündigten Abschiebeflügen mit der Herkules gab es bis jetzt einen einzigen, mit dem 11 Personen nach Bulgarien ausgeflogen wurden; sie bleiben also in der EU, damit es nicht zu schwierig wird, zurückzukommen. Insgesamt wird heuer über ein Rekordniveau bei Abschiebungen gejubelt; bis Ende August waren es mehr als 1250 Personen. Allerdings geht aus der Zahl nicht hervor, ob da auch die freiwilligen Rückkehrer dabei sind oder nicht. Es sind so oder so aber nicht mehr als sehr bescheidene etwa 1,4 Prozent von den insgesamt mehr als 89.000 inklusive der Resettlement- Fälle, die im vorigen Jahr nach Österreich kamen. Ob man auf diesen Prozentsatz stolz sein kann, darf bezweifelt werden. Mit diesen Zahlen ist jedenfalls weder das Asylsystem glaubwürdig noch sind es die Politiker.

Laut einer groß angelegten internationalen Studie bereitet die Zuwanderung den Österreichern die größte Sorge; für durchschnittlich 66 Prozent trifft das mittlerweile zu. Unsere Politiker erwecken aber den Eindruck, als seien sie taub und blind in der Frage und resistent gegen den Wählerwillen und auch die wirtschaftlichen Aspekte werden nicht wahrgenommen bzw verschleiert. Dass die Österreicher zunehmend besorgt sind und massive Einwände gegen die schon einer Invasion gleichkommenden Zuwanderung haben, ist verständlich. Es werden ja nicht nur Flüchtlinge ins Land gelassen, sondern es werden auch Gewalt, Kriminalität und Konflikte importiert und diese Konflikte werden bei uns ausgetragen und betroffen sind die Österreicher.

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