Vor einem Jahr begann die große Flüchtlingswelle, die Europa veränderte und einige Staaten bis zum Letzten forderte. Auch Österreich war davon massiv betroffen. Der Staat hat regelrecht kapituliert vor den Flüchtlingsmassen, er hat seine eigenen Gesetze gebrochen und nicht eingehalten; es herrschte Ausnahmezustand, die Staatsgewalt hat sich dem Flüchtlingsansturm ergeben, aber über die Bevölkerung wurde „drübergefahren“, z. B. mit der „Zwangsverordnung“, mit dem Durchgriffsrecht bei Flüchtlingsquartieren. Nach einem Taumel der Hilfsbereitschaft, der Freude, der Begeisterung wurden auch bange Fragen gestellt, wie: „Wann nimmt das ein Ende?“ oder „Wie soll das weitergehen?“ Die Flüchtlinge polarisierten, ließen niemanden kalt.

So nach und nach wurde realisiert und nach langem Zögern und Leugnen von der Politik auch zugegeben, dass diese Hunderttausende, die durch Österreich an die deutsche Grenze transportiert wurden, aber zum Teil auch hier blieben, nicht nur arme, gefährdete Kriegsflüchtlinge waren. Es waren, nicht verwunderlich, auch Kriminelle, Terroristen, Vergewaltiger, Wirtschaftsflüchtlinge etc. dabei, über deren Aktivitäten wir jetzt täglich in den Medien lesen. Darüber spricht beispielsweise der ORF nicht, der erwähnt in einem Rückblick nur einen angeblich zunehmenden Fremdenhass. Die Massenzuwanderung hat nicht nur Einfluss auf die Menschen selbst, sie verändert auch das Stadtbild. Ein Gang durch die Straßen bestimmter Stadtviertel erweckt den Eindruck, man sei in Afrika oder Vorderasien und es schaut aus, als hätten wir uns anzupassen und hätten importierte Sitten und Gebräuche inklusive negativer Nebenerscheinungen zu akzeptieren.

Hat die Politik was daraus gelernt? Nein, sie ist scheinbar süchtig nach Migranten, aber sie hat die Strategie geändert. Es gibt nicht mehr den Massenansturm wie letztes Jahr, als alles überrannt wurde. Jetzt holt man die Flüchtlinge vor der libyschen Küste ab, indem man sie in die EU „rettet“ oder lässt sie über ungesicherte Grenzen herein oder bringt sie bei Nacht mit dem Flieger, wie auch behauptet wurde. Es wird zwar rundum beteuert, dass sich 2015 nicht wiederholen darf, aber der Ausländeranteil in der Bevölkerung wird konstant und zügig erhöht. Die explodierenden Kosten und andere negative Erscheinungen wie eine Unzufriedenheit in der Bevölkerung werden von der Politik in Kauf genommen.

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern er wird selbst Kalkutta“. Das sagte der Nahost- und Islamexperte Peter Scholl- Latour. Er sagte aber auch: „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr“.

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