Angesichts der Landtagswahl im deutschen Bundesland Mecklenburg- Vorpommern sollte auch in Österreich den ehemaligen und jetzt nur mehr ironisch so genannten „Großparteien“ langsam zu dämmern beginnen, was auf sie zukommen kann. In Mecklenburg- Vorpommern, wo auch die deutsche Kanzlerin Merkel ihren Bundestagswahlkreis hat, fiel die CDU der Kanzlerin auf den dritten Platz zurück. Trotz Verlusten siegte die SPD, gefolgt von der AfD, die auf Anhieb etwa 22 Prozent erreichte. Jene AfD, die man zuerst lächerlich machen wollte, sie dann kriminalisierte, dann zu fürchten begann, ihre Kandidaten körperlich attackierte und jetzt ihren Erfolgen planlos gegenübersteht. Jedermann kennt die Gründe für den Zulauf der AfD, aber die Altparteien bleiben auf ihrem selbstmörderischen Kurs. Die Merkel- Partei wurde abgestraft für Merkels starrsinnige Politik. In Kürze wird auch in Berlin gewählt und nächstes Jahr ist Bundestagswahl in Deutschland und wenn die deutsche Politik nicht anders wird, dann werden auch die Wahlergebnisse nicht anders werden.

In Österreich ist man schon ein kleines Stück weiter. Da versuchen Rot und Schwarz schon, die Blauen ein bisschen zu kopieren und dadurch ein wenig was zu retten. Recht glaubwürdig sind aber deren Beteuerungen und Versprechen nicht und sie sollen das Wahlergebnis in Deutschland als Warnung sehen.

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