Vor ein paar Tagen war noch zu lesen, dass US- Präsident Obama bei den Syrien- Verhandlungen noch sehr pessimistisch war, der russische Präsident Putin jedoch voller Zuversicht. Jetzt schaut es danach aus, dass eine Einigung erzielt wurde; mit Pizza und Wodka soll eine Waffenruhe ausgehandelt worden und eine russisch- amerikanische Annäherung erzielt worden sein. Bis jetzt haben ja Russen und Amis gegen den IS gekämpft, aber die Russen haben die syrische Armee und ihre Verbündeten unterstützt, die Amerikaner hingegen all jene Söldner, Rebellen und Terrorgruppen, die gegen Assad kämpfen. Jetzt, nachdem sich Russen und Amerikaner geeinigt haben, bricht bei der sogenannten „moderaten Opposition“ Panik aus. Diese Gruppen befürchten jetzt, von der US- Regierung im Stich und sich selbst überlassen zu werden; mit allen Folgen. Sie beschweren sich, dass die USA nur noch „Lippenbekenntnisse“ bieten und jammern: „Wir sind sehr enttäuscht, dass die Amerikaner keine effektive Rolle übernehmen und das liefern, was sie zu liefern zugesagt hatten….Wir hatten viele rote Linien, doch nun verlässt Obama das Amt, und Assad ist immer noch an der Macht“.

Die islamistischen Kämpfer und Kopfabschneider in und um Aleppo haben auch jede Menge Gründe, sich Sorgen zu machen. Von der russischen Luftwaffe werden sie gezielt angegriffen und dezimiert, die syrische Armee säubert Teile von Aleppo und Ortschaften im Umfeld von Islamisten und kurdische Einheiten sind ebenfalls am Vormarsch, bedrängen IS- Truppen und haben sie vom Nachschub abgeschnitten und eingekesselt. Schwere Zeiten also für für die sogenannte „moderate Opposition“, bestehend aus Islamisten- Söldnern, Rebellen- und Terror- Gruppen, die sich nicht mehr auf die Unterstützung der USA verlassen kann und die Russland nicht entkommen lassen will. Ja, und die amerikanischen „Militärberater“ sind dann auch weg.

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