In Wien hielt Kardinal Schönborn eine bemerkenswerte Predigt. Anlässlich einer Feier zum kirchlichen Fest „Mariä Namen“, das als Dank für die Befreiung Wiens von den Osmanen im Jahre 1683 eingeführt wurde, sagte er nämlich laut Angaben der Erzdiözese Wien: „Gott hab´ Erbarmen mit Europa und mit deinem Volk, das in Gefahr ist, das christliche Erbe zu verspielen“. Der Kardinal meint auch, dass der Verlust jetzt schon nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich und religiös spürbar sei. Ob er mit dem wirtschaftlichen Verlust den Rückgang der Kirchenbeitragszahlungen oder was anderes meint, hat er aber nicht näher erklärt.

Der Kardinal ist jedenfalls erschreckt, dass es zu einer islamischen Eroberung Europas kommen könnte, da viele Muslime sich das wünschen und auch sagen „Europa ist am Ende“. Solange aber Europa noch nicht ganz am Ende ist und Jahr für Jahr noch hunderttausende muslimische Flüchtlinge aufnehmen und gut versorgen kann, kommen sie aber noch gerne. Vielleicht sind da aber schon jene Heerscharen dabei, die die Landkarte mit dem Gebiet des IS in Europa realisieren sollen. Es schaut so aus,  als sei Kardinal Schönborn aus einem gutmenschlichen Dämmerzustand schlagartig in der harten Realität aufgewacht. Wenn er jetzt Angst um das christliche Europa hat, dann soll er auch mit seinem Chef, dem Papst, ein ernstes Wort reden. Der möchte ja noch viel mehr muslimische Migranten in Europa sehen.

Wenn Schönborn die Situation richtig einzuschätzen vermag, dann besteht die Hoffnung, dass auch Politiker noch aufwachen. Es ist allerdings schon verdammt spät.

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