Der allseits verehrte Herr Schulz, der Präsident des EU- Parlaments, mault wieder einmal über die mttelosteuropäischen EU- Staaten wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik. Er weist darauf hin, dass Deutschland eine große Last übernommen habe (…wir schaffen das..), aber von den anderen im Stich gelassen werde. Bei Schulz weiß man aber nie so richtig, ob er als deutscher Abgeordneter spricht oder als EU- Repräsentant oder ob er nur seine persönliche Meinung kundtut; er hört sich eben gerne sprechen. Er verteidigte jedenfalls die Vorgangsweise Merkels im vergangenen Jahr und droht indirekt den angesprochenen Ländern, ihnen als Nettoempfänger EU- Zahlungen zu kürzen oder zu streichen. Er meint, Deutschland habe in dem Fall das Recht zu sagen: „Dann müssen wir mal insgesamt über die Europapolitik und über die Lastenverteilung reden“. Dazu führt er an, dass die 17 Milliarden, die Polen jährlich netto aus dem EU- Haushalt erhalte, mitfinanziert werden von den hart arbeitenden Menschen in Deutschland.

Da mag der werte Herr Schulz schon recht haben, aber hat die hart arbeitenden Deutschen jemand gefragt, ob sie gewillt sind, mit ihrem Geld mehr als eine Million Migranten alleine vom letzten Jahr zu versorgen? Und warum ist eigentlich die EU- Kommission so stark daran interessiert, Europa und im Speziellen Mitteleuropa mit Zuwanderern zu überfluten? Es ist ja nicht geplant, dass diese Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren. Der afghanische Ex- Präsident Karzai ist da schon die Ausnahme, wenn er seine Landsleute auffordert, in die Heimat zurückzukehren bzw. nicht wegzugehen. Allerdings sagt er: „Uns fehlen gut ausgebildete junge Menschen, wir brauchen sie dringend…“ Er spricht nur von den gut ausgebildeten.

Es gibt in der EU sehr viele Länder, in welche Migranten gar nicht hinwollen, auch wenn Herr Schulz das nicht wahrhaben will. Es gibt dort wahrscheinlich zu wenig finanzielle Anreize. Andere Länder, wie z. B. die „Visegrad- Staaten“ wollen ungern welche nehmen, weil z. B. die Menschen eher dagegen sind und wenn diese Menschen über die Grenzen schauen und sehen, was in von Migranten überfluteten Ländern los ist, kann man ihre Ablehnung fast verstehen.

Schulz droht also mit Geldkürzungen. Lieber wäre ihm aber sicher, er könnte mit diktatorischer Allmacht Kontingente von Migranten auf die Staaten verteilen.

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