EU- Kommissionspräsident Juncker erweckte schon des öfteren den Eindruck, dass seine Auftritte und Äußerungen durch Alkoholkonsum beeinflusst seien. Nachdem  auch einige Medien dazu Stellung genommen hatten, sah sich Juncker veranlasst, öffentlich zu widersprechen. Er betonte, kein Alkoholproblem zu haben. Das kann schon sein, vielleicht trinkt er gerne problemlos. Vier Gläser Champagner während eines Interviews, wie eine französische Zeitung berichtet. Fast überall gilt Alkoholverbot während des Dienstes bzw. am Arbeitsplatz und bei Verstößen dagegen kann es im Wiederholungsfall auch die Kündigung geben. Fast überall, aber nicht in der EU- Kommission; dort genehmigt sich der Häuptling ein Gläschen nach dem anderen und bestimmt über 500 Millionen EU- Bürger.

In Deutschland läuft immer noch der „Wir schaffen das“- Sager wie in der Endlos- Schleife einer Hotline, während es für die Merkel- Partei und auch für die SPD die nächste Klatsche gibt; dieses Mal bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin. CDU und SPD haben ja „nicht extrem viel“ verloren, nur so um die sechs Prozent. Hätte schlimmer kommen können, aber für die CDU ist es das schlechteste Ergebnis seit der Wiedervereinigung. Der große Gewinner, so wie schon vor zwei Wochen in Mecklenburg- Vorpommern, ist die AfD mit etwa 14 Prozent. Das „Wir schaffen das“ von Merkel klingt immer mehr nach Satire. Auch in Wien wurde gewählt; es war die Wahlwiederholung in der Leopoldstadt. Die SPÖ verlor etwa 10 Prozent und auch den Bezirksvorsteher, Wahlgewinner mit einem Plus von etwa 10 Prozent und dem Bezirksvorstehersessel sind die Grünen. Die FPÖ schaffte mit einem leichten Plus den 3. Platz. Die Roten haben den Absturz wahrscheinlich ihrer Bezirkspartei- Vorsitzenden und Stadträtin Sonja Wehsely zu verdanken. Ihr Lebensgefährte, der SPÖ- Klubobmann Schieder, wird sie hoffentlich trösten. Die Stadträtin scheiterte mit ihrer Politik der offenen Grenzen und offenen Hände. Die Politik der abgewählten Roten wird aber von den Grünen weiter betrieben.

Der EU- Gipfel in Bratislava war ein Treffen der Polit- Schauspieler und Selbstdarsteller. Es war ein Gipfel der Peinlichkeiten und Enttäuschungen. Es wurde beschlossen, dass nichts beschlossen wird. Um Wunschträume zu präsentieren, hätte man sich nicht zu einem Gipfeltreffen begeben müssen. So wurde nur in geballter Form demonstriert, dass die jetzige EU- Führung im Grunde zu nichts taugt und nichts weiterbringt. Vielleicht ist das aber so gewollt. Das Einzige, was nämlich trotz oder gerade wegen einer unfähigen EU- Führung bestens funktioniert, ist die illegale Massenmigration nach Europa.

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