Der Präsident des EU- Parlamentes, Martin Schulz, soll ja nächstes Jahr, nach der halben Amtszeit, seinen Sessel räumen und einem Vertreter der konservativen Mehrheit im EU- Parlament Platz machen. Was Herrn Schulz aber gar nicht behagt, er wäre dann nämlich fast ein politischer Niemand. Sein erklärtes Ziel ist ja, als Parlamentspräsident weiter zu machen und dann Juncker als EU- Kommissionspräsident  zu beerben. An der Macht bleiben, die Macht ausbauen, das ist seine Devise. Einen Schritt ist er seinem Ziel schon näher gekommen. Juncker hat nämlich erklärt, er möchte mit Schulz weiter zusammenarbeiten. Das ist doch schon was. Gleich und gleich gesellt sich eben gern!

Jetzt sind die Chancen von Schulz für eine verlängerte Amtszeit gewaltig gestiegen, er bekam nämlich unverhofft Unterstützung von der konservativen EVP- Fraktion. Der deutsche EVP- Europaabgeordnete Florenz machte sich ganz überraschend für Schulz stark und sagte: „Ich würde ihn gern weiter im Spitzen- Team der EU sehen….Er hat seine Arbeit gut gemacht und ist ein starker Europäer“. Florenz sagte weiters, er sehe derzeit keinen überzeugenden Gegenkandidaten.

Wie traurig muss es um die EVP bestellt sein, wenn sie nicht einmal gegen Schulz einen brauchbaren Gegenkandidaten auftreiben kann!

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