Eine Zeitung schreibt: „Jetzt ist es fix: Die im Juli 2014 über der Ostukraine abgeschossene Malaysia- Airlines- Maschine ist von einer Buk-Rakete getroffen worden…“ Andere Medien formulierten es im Detail etwas anders, aber sie bringen alle das, was die internationale Expertenkommission in ihrem Abschlussbericht zum Absturz der Maschine von Flug MH 17 mit 298 Toten aussagt: Das Flugzeug wurde von einer Buk- Rakete, die vom Gebiet der prorussischen Rebellen abgefeuert wurde, abgeschossen und die Abschussrampe wurde dann (wieder) nach Russland zurückgebracht.

Fix ist eigentlich nur, dass die Maschine durch Fremdeinwirkung abgestürzt ist und dass es 298 Tote und keine Überlebenden gab. Alles andere ist trotz des offiziellen Abschlussberichtes wegen des politischen Hickhacks zwischen USA, EU und Ukraine einerseits und Russland andererseits sehr stark von Zweifeln behaftet. Kurz nach dem Abschuss der Maschine hieß es von westlicher Seite, es gäbe eindeutige Beweise dafür, dass Russland die Maschine abgeschossen habe. Jetzt, zwei Jahre später, heißt es im Abschlussbericht, dass die Maschine mit einer Rakete aus russischer Fertigung abgeschossen wurde. Was ist in diesen zwei Jahren aus den eindeutigen Beweisen geworden? Sie wurden weder damals noch heute vorgelegt. Wurden die Beweise etwa mit Wunschdenken verwechselt? Allerdings haben auch die Russen eine Schuld der Ukrainer bisher nicht belegen können. Es wurden allerdings Anfang Mai 2015 russische Satellitenbilder veröffentlicht, die angeblich eine Stelle zeigen, wo eine Buk am Tag vor dem Abschuss von MH 17 stationiert war und die gleiche Stelle am Tag nach dem Abschuss, wo keine Buk mehr zu sehen ist. Das Gelände mit der Buk war angeblich zu dem Zeitpunkt in der Hand der ukrainischen Armee. Jetzt zu sagen, das Flugzeug wurde von einer in Russland bzw. der UdSSR gebauten Rakete getroffen, ist etwas dürftig. Es glaubt fast niemand, dass das alles sein soll.

Ein ukrainischer Zeuge sagte schon 2014, MH 17 sei von einem ukrainischen Kampfflugzeug mit einer Luft- Luft- Rakete abgeschossen worden und der Pilot hätte nach der Landung gesagt, es wäre das falsche Flugzeug gewesen. Angeblich war der russische Präsident Putin mit seiner Maschine auf dem Rückflug von Brasilien von einem BRICS- Treffen im selben Luftkorridor mit etwa einer Viertelstunde Zeitunterschied zur MH 17 unterwegs.

Das muss nicht die Wahrheit sein, aber der Abschlussbericht muss es auch nicht sein.

Der Bericht des Zeugen

Die Satellitenbilder

 

 

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