Sind unsere Politiker bei gewissen Themen wirklich geistig so träge oder begriffsstutzig, wie es den Anschein erweckt? Bei der Massenmigration vom vergangenen Jahr beispielsweise. Da dauerte es bis tief ins heurige Jahr, bis sich die ersten politisch korrekten Politiker vorsichtig zu Wort meldeten und meinten, so etwas dürfe sich nicht wiederholen und damit wären die betroffenen Staaten im Wiederholungsfall überfordert. Es gab selbstverständlich Politiker, die sich noch im vergangenen Jahr gegen diesen Wahnsinn aussprachen, aber die wurden sogleich als Populisten, als Fremdenhasser oder gleich als rechtsradikal niedergemacht. Jetzt gibt es zwar Diskussionen darüber,wie viele „Schutzsuchende“ pro Jahr bzw. für ein Land verkraftbar sind, aber es wird halt bei den Zahlen getrickst und es wird vermehrt eine legale Zuwanderung gefordert.

Ein weiteres Thema waren die gefälschten Reisepässe. Da dauerte es gleich einmal länger als ein ganzes Jahr, bis diese Problematik von einem (deutschen) Politiker erstmals öffentlich angesprochen wurde. Vielleicht hat es wirklich so lange gedauert, bis ihm das bewusst geworden ist. Polizisten und freiwilligen Helfern war diese Problematik vom ersten Tag an bekannt; sie waren an der Grenze ja damit konfrontiert. Der nächste Punkt ist das Alter der sogenannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Jetzt, nach wiederum mehr als einem Jahr nach Einsetzen der großen Migrationswelle, kommt man drauf, dass da die Behörden von den armen „Jugendlichen“ kräftig vera….t wurden. Bei 2000 untersuchten angeblichen Jugendlichen stellte sich heraus, dass mehr als 900 kräftig gelogen hatten. Warum auch nicht? Unsere Gutgläubigen haben ihnen alle Angaben abgenommen, eine Untersuchung konnten die „armen Jugendlichen“ ohne Konsequenzen und mit einem Grinsen im Gesicht verweigern und außerdem gibt es Besserstellungen gegenüber volljährigen Asylwerbern. Die Kosten für den Steuerzahler, nämlich etwa 3.000 Euro pro Monat, interessieren weder die Asylwerber noch die Hilfsorganisationen; die wollen einen noch höheren Tagsatz.

Zum Vergleich dazu ein Auszug aus der Pflegegeld Tabelle für Österreich – Stufe 6 ( von 7 möglichen): Da heißt es: „Pflegebedarf monatlich mehr als 180 Stunden, wenn zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist“. Dafür gibt es monatlich 1.260 Euro. (Stand 1. 1. 2016) Soviel ist dem Staat ein Pflegefall wert, der möglicherweise Jahre oder gar Jahrzehnte in das Sozialsystem eingezahlt hat.

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