In Österreich wurde jetzt eine Studie über die Kosten für Flüchtlinge bzw. Migranten erstellt, die es in sich hat. Das wird auch der Grund sein, warum sie den Vermerk „vorläufige Version“ trägt. Experten des Fiskalrates haben da versucht, die Kosten zu berechnen, die Flüchtlinge bzw. Migranten den Staat kosten. Das Ergebnis der Studie ist einerseits niederschmetternd, andererseits werden die Befürchtungen vieler Leute bestätigt. Es heißt da zum Beispiel: „Die betrachtete Flüchtlingszuwanderung besitzt über die gesamte Betrachtungsperiode (2015 bis 2060) eine negative Auswirkung auf das reale BIP pro Kopf“. Auf gut deutsch: Die Zuwanderung senkt den Wohlstand im Land. Die Überalterung, eines der fadenscheinigen Argumente von Befürwortern der Massenzuwanderung, wird laut der Studie bis 2060 um lächerliche 7 Wochen gesenkt. Auch der Traum von „Wachstumsimpulsen“ durch Zuwanderer wird ein Traum bleiben. Der Staat wird aber pro aufgenommenem Zuwanderer 277.000 Euro zuschießen müssen, das wären bis 2060 immerhin 23 Milliarden. Das kommt u. a. davon, dass laut Studie nach 10 Jahren nur 50 Prozent der Zugewanderten einer Arbeit nachgehen. In die Berechnung ist aber nur eingeflossen, dass von 2015 bis 2020 nur 84.000 sogenannte „außergewöhnliche Asylberechtigte“ nach Österreich kommen.

Man kann also darauf wetten,dass die Studie, vielleicht auch auf Grund ihrer Brisanz, viel zu optimistisch und somit realitätsfremd gerechnet wurde. Mit der sogenannten „Obergrenze“ werden ja bis 2020 schon etwa 150.000 Migranten nach Österreich kommen, also fast doppelt so viele wie in der Berechnung ud der Familiennachzug wird wohlweislich komplett verschwiegen und ausgeklammert. Es ist auch sehr optimistisch gesehen, dass nach 10 Jahren immerhin 50 Prozent der Zuwanderer einen Job haben. Einerseits sind die Zahlen der Zuwanderer viel zu niedrig angesetzt und somit wird der Prozentsatz der Arbeitslosen wegen des geringen Angebotes am Arbeitsmarkt höher sein (wenn für 100 Bewerber nur 50 Arbeitsplätze vorhanden sind, bleiben 50 Bewerber arbeitslos, also 50 Prozent. Bei 200 Bewerbern für 50 Plätze bleiben 75 Prozent arbeitslos) und andererseits wird durch die kommende technische Entwicklung die Situation am Arbeitsmarkt noch viel angespannter werden.

Es gibt da auch eine Langzeitstudie des Dänischen Arbeitgeberverbandes von 2015, die sich unsere Zuständigen zu Gemüte führen sollten. Darin wird eingestanden, dass der Versuch, Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren, als gescheitert angesehen werden muss. Der dänische Wirtschaftsminister reagierte betroffen: Die Ergebnisse seien „zutiefst erschreckend“ und „ein Zeugnis des Versagens“, weil nach 10 Jahren drei Viertel der Flüchtlinge arbeitslos waren. Der Leiter des dänischen Arbeitgeberverbandes sagte: „…das ist nicht akzeptabel  für die Flüchtlinge und unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, sie mit sozialen Förderungen zu versorgen“.

Wir können es uns auch nicht leisten.

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