Es hieß zwar, Mossul sei vollständig eingekreist und es könne niemand ungesehen aus der Stadt, aber für IS- Terroristen scheint das nicht zu gelten. Eine Online- Seite berichtete, dass ein Konvoi mit Terroristen zerstört wurde, der aus Mossul geflüchtet war und über die syrische Grenze nach Raqqa wollte. Es hieß dazu: „Der zerstörte IS- Militärkonvoi bestand aus 30 Fahrzeugen, die voll mit arabischen und ausländischen Terroristen waren; alle Terroristen in den Fahrzeugen wurden bei dem irakischen Luftangriff getötet“. Nicht nur die Syrer wollen an der Grenze flüchtende Terroristen aus dem Irak stoppen, auch irakische Freiwilligenverbände wollen keine Terroristen nach Syrien entkommen lassen.

Allerdings soll es offizielle Bestrebungen geben, tausenden von IS- Terroristen eine freie Ausreise aus Mossul zu ermöglichen. Vielleicht sollen das auch sogenannte „moderate Rebellen“ sein, die vom Westen so großzügig unterstützt werden. Es wird jedoch nicht erwähnt, ob sie mit oder ohne Waffen ausreisen sollen bzw. dürfen. Diese Terroristen sollen laut Berichten in die östlichen Regionen Syriens verlegt werden, um die Gegend um Palmyra wieder unter ihre Herrschaft zu bringen. Auf diese Weise würden die Siege der syrischen Armee abgewertet und sie könnte sich auch nicht mehr nur auf Aleppo konzentrieren. Es wird aber auch befürchtet, dass IS- Kämpfer aus Mossul nach Europa kommen bzw. zurückkommen könnten. Diese Angst hat zumindest EU- Sicherheitskommissar Julian King. Er weiß, dass rund 25.000 IS- Kämpfer aus EU- Ländern noch in den Kampfgebieten sind; diese Leute sind also bekannt. Dann dürfte es doch möglich sein, diese potentiellen Terroristen an den Grenzen abzufangen. Wenn diese kontrolliert werden und ein illegaler Übertritt nicht möglich ist und damit fängt aber das Problem an.

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