Der “Gratis- Shuttle- Service” von Frontex oder wie immer sich diese Truppe jetzt nennt, zeigt jetzt Wirkung. Diese gestörten Gutgläubigen hatten bis jetzt ja nichts Besseres zu tun, als hauptsächlich vor der libyschen Küste nach “”Flüchtlingen in Seenot” Ausschau zu halten, sie an Bord zu nehmen und in die EU, das heißt in dem Fall nach Italien zu bringen. Sie spielten damit den Schleppern in die Hände, denn die konnten und können weiterhin eine Ankunftsgarantie in die EU geben; Frontex garantiert. Jetzt hat Italien wieder einmal die anderen EU- Staaten um Hilfe angefleht. Ministerpräsident Renzi sagte, eine ähnliche Anzahl von Flüchtlingen wie heuer verkraftet Italien kein zweites Mal, der Zustrom müsse bis März gestoppt werden. Heuer kamen immerhin schon etwa 160.000 Flüchtlinge auf dem Seeweg nach Italien.
  Warum fordert Renzi einen Stopp des Zustromes erst ab März, wenn Italien schon jetzt überfordert ist? Übrigens, wenn man die Größe bzw. die Einwohnerzahl von Österreich und Italien vergleicht: Wie überfordert ist dann eigentlich Österreich mit den Flüchtlingen alleine von 2015 und 2016? Renzi beschwert sich also, weil ihm die Flüchtlinge niemand abnimmt und droht deswegen jetzt mit einem Veto gegen das EU- Budget. Eines ist aber schon klar: Die Flüchtlinge, die zur Zeit in Italien sind, hat von den EU- Staaten niemand bestellt und wenn beispielweise die Deutschen sagen, sie nehmen pro Monat 500, dann ist das nicht mehr als eine höfliche Geste.
  Vielleicht kommt Renzi doch noch drauf, dass er das Problem nur lösen kann, wenn die Boote nach Libyen, Ägypten oder sonst wo hin zurückgeschickt werden.
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