Der vergangene Staatsfeiertag wäre für Österreichs Politiker der ideale Anlass gewesen, ein Bekenntnis zu Österreich abzulegen und sich für die Österreicher stark zu machen. Immerhin haben sie es denen zu verdanken, dass sie heute das sind, was sie sind und nicht nur der jeweiligen Partei. Der Anlass zu einem Bekenntnis für Österreich wurde leider nicht genutzt; im Gegenteil. Durch den Kniefall von Kanzler Kern ist CETA jetzt durch, weil das kleine Regionalparlament der belgischen Wallonen jetzt auch weichgeklopft wurde. Die nichtssagenden Zusatzerklärungen als großartigen Erfolg verkaufen zu wollen, ist schon fast ein Schurkenstück gegen die Österreicher. Die leidgeprüften Österreicher haben aber noch mehr zu erdulden. Denen wird eingebläut, dass Bildung die Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben und Weiterbildung eine Notwendigkeit ist. Was ja auch stimmt. Aber dann erfährt man ganz zufällig, dass für junge Ausländer, teils ohne deutsche Sprachkenntnisse, um teures Geld im Ruckzuck- Verfahren, teils weit unter einem Jahr, der Pflichtschulabschluss erledigt wird und womöglich die Studienberechtigung auch gleich dazu. Was österreichische Schüler in neun Jahren kaum schaffen, sollen die in ein paar Monaten locker hinkriegen? Sind die Österreicher so blöd oder sollen sie für blöd verkauft werden?
  Im Berufsleben gilt das Gleiche. für Österreicher ist die Lehre schon fast zu wenig; Lehre mit Matura soll es schon sein. Bei unseren werten Zuzüglern geht es auch anders. Die werden für teures Geld sogar zu Hilfskräften ausgebildet. Jawohl; zu Hilfskellnern und Hilfsköchen. So geschehen in Salzburg. Oder es werden im Auftrag des AMS sauteure Vorstellungsvideos gedreht, um die betroffenen Migranten dann bei einer organisierten Österreich- Rundreise an Arbeitgeber zu vermitteln. Keinem Österreicher wird vom AMS eine solch fürsorgliche Behandlung zuteil. Dafür kann es passieren, dass ei arbeitslos gewordener Österreicher pro Tag 1,93 Euro Arbeitslosengeld bekommt, weil seine Frau zuviel (1.400 Euro) verdient. Beiträge zahlen durfte der Mann aber schon voll. Solche und ähnliche Fälle gibt es ohne Ende und was AMS und Behörden betrifft; die Richtung wird von der Politik vorgegeben.
  Unsere Politiker setzen sich also nicht für die Österreicher ein, sondern sie verpassen ihnen einen Tritt. Sie müssen für die Dummheiten der Politik bezahlen, sie haben die Zuzügler großzügig zu versorgen, während ihre Ansprüche gekürzt werden. Sie werden von der Politik eingeschüchtert; Kritik wird als xenophob, als rechts, als rechtsextrem gebrandmarkt. Sie werden vielfach schon diskriminiert. Der Zugezogene hat sofort Rechte und Ansprüche, die der Österreicher nie und nimmer hat, aber bezahlen darf.
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