So wie in Österreich wachen auch in Deutschland die letzten Schläfer aus ihrem narkoseähnlichen Tiefschlaf auf und beginnen zu realisieren, was es, neben all den anderen Problemen, mit den Kosten für die Asylwerber und Flüchtlinge auf sich hat. So wie uns in Österreich von den Politikern über lange Zeit wider besseres Wissen oder als freche Lüge einzureden versucht wurde, dass uns die Flüchtlinge “eh nur” ein paar hundert Millionen im Jahr kosten würden und wir jetzt irgendwo bei zwei Milliarden sind, so ähnlich ist es in Deutschland. Dort kriegt jetzt der Finanzminister Kopfweh, weil das “Flüchtlingswesen” der guten Deutschen für das laufende Jahr mehr als 20 Milliarden kostet. Wiederum gemeinsam gilt für Österreich wie für Deutschland, dass diese Wahnsinnssumme von der steuerzahlenden Bevölkerung beglichen werden muss bzw. bei ihr eingespart werden wird. Bei im allergünstigsten Fall gleichbleibenden Steuern und Abgaben. Schließlich schneit es das Geld nicht vom Himmel.
  Es wurde auch voller Begeisterung erzählt, dass die Wirtschaft auf die gut ausgebildeten und hoch motivierten Flüchtlinge (oder wurde der Einfachheit halber gleich von Zuwanderern gesprochen?) wartet. Mittlerweile weiß man, dass davon gar nichts zutrifft und das mit ein Grund für die explodierenden Kosten ist. Daueralimentierung kostet eben, wenn die Großzügigkeit fast keine Grenzen kennt. Das ist mittlerweile auch einem Teil der deutschen Politiker gedämmert. Die haben zuerst die Ungarn wegen der Grenzsperren beschimpft und dann die Österreicher, weil auf deren Betreiben die Balkanroute dicht gemacht wurde, aber jetzt wollen sie die deutschen Grenzen für alle Flüchtlinge dicht machen, die aus sicheren Drittstaaten nach Deutschland kommen.
  Spätestens jetzt müssten auch die geistig Trägsten in der österreichischen Politik draufkommen, dass Österreich dann auf allen Flüchtlingen sitzen bleibt, die durch Österreich nach Deutschland wollen. In verständlichem Deutsch gesagt: Österreich muss im eigenen Interesse endlich dafür sorgen, dass die Grenzen dicht werden. Ganz dicht. Auch die “grünen Grenzen”.
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