Viele Amerikaner haben es gehofft, sehr viele haben damit gerechnet und viele sind jetzt enttäuscht bis entsetzt: Trump hat die US- Präsidentenwahl deutlich gewonnen und es lässt sich nicht mehr verhindern, dass er ins Weiße Haus einzieht. Es half auch nichts mehr, dass sich der aus dem Amt scheidende Präsident Obama samt seiner Frau im Wahlkampffinale noch mächtig ins Zeug legte und für Clinton massiv Werbung machte. Für jene Hillary Clinton, die 2008 seine parteiinterne Konkurrentin war und der er damals nichts Gutes nachsagte. Hillary Clinton hat jetzt also zum zweiten Mal den Kampf ums Weiße Haus verloren.
  Ob die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten tatsächlich so schlimm für die USA und die Welt wird, wie Clinton prophezeit hat und wie von der Wall Street, den Mainstream- Medien und vielen Politikern lautstark heraufbeschworen wurde, darf stark angezweifelt werden. Es war eben Wahlkampf- Theaterdonner. Oft genug hat sich ja auch bei Obama gezeigt, wie hilflos und von Senat und Repräsentantenhaus abhängig der “mächtigste Mann der Welt” wirklich ist. Bei Trump kann man aber im Gegensatz zu Clinton eher davon ausgehen, dass die Kriegstrommeln nicht mehr so laut geschlagen werden wie unter Obama.
  Für Deutschland hat die Wahl auch Auswirkungen. Trump hält nämlich von Kanzlerin Merkel wenig bis gar nichts und auch Merkel wird einem Präsidenten Trump nicht mehr „aus der Hand fressen“, wie sie es bei Präsident Obama praktizierte.
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