Was bilden sich eigentlich die Politiker und die polithörigen Medien in Europa ein? Dass die Amerikaner Donald Trump zum Präsidenten gewählt haben, ist ihre Sache und sie werden Grund genug gehabt haben, den traditionellen Parteibonzen die rote Karte zu zeigen. Immerhin sind laut mehreren Studien ein Drittel der Amerikaner von Armut bedroht und beinahe jeder sechste Amerikaner ist jetzt schon Bezieher von “Food stamps”, also von Lebensmittel- Bezugsmarken. Und das im angeblich reichsten Land der Welt und “Gods own Country”. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass ein Außenseiter gewählt wird nach dem Motto: “Schlechter kann es kaum werden”.
   Europa hat dieses Wahlergebnis mit Respekt zu akzeptieren, ob es als angenehm empfunden wird oder nicht. Was aber in Europa nach der US- Wahl abläuft, ist beschämend. Bekannte Zeitungen und TV- Anstalten schrecken nicht davor zurück, die Trump- Wähler als ungebildete Dummköpfe darzustellen, den Tod des Westens anzukündigen, die Welt Kopf stehen zu lassen. (Das mit den “ungebildeten Dummköpfen” bei unerwünschten Wahlergebnissen kennt man allerdings auch von Europa). Politiker treiben es noch ärger. Diese Kaste der Abgehobenen kann es anscheinend überhaupt nicht akzeptieren, dass jemand, der nicht zur Clique gehört, an die Macht kommt. Diese heuchlerische Meute, die immer von den Werten spricht, vergisst diese beim Umgang mit Trump. Merkel z. B. erdreistet sich, Trump an demokratische Werte zu erinnern und der deutsche Außenminister weigert sich, Trump zu seinem Sieg zu gratulieren. In Österreich läuft es nicht so derb ab, aber VdB meint damit punkten zu können, wenn er vergleichend zur US- Wahl vor seinem Konkurrenten Hofer warnt. Ja, und Finanzfachleute warnten vor einem Börsencrash im Falle eines Trump- Sieges und was passiert? Die Börsen steigen.
  Die Europäer werden sich an Trump gewöhnen müssen, ob es ihnen passt oder nicht.
Advertisements