“Wo ein Wille, da ein Weg”, heißt es. Bis jetzt schien es, dass der Stellvertreterkrieg in Syrien so lange weitergehen würde, bis nur mehr eine Gruppe Nicht- Syrer gegen eine andere Gruppe Nicht- Syrer kämpfen würde. Jetzt zeichnet sich aber eine Wende ab und es zeigt sich ein Silberstreif am Horizont. Jahrelang haben sich ja die USA und somit auch deren Verbündete geweigert, die Al- Nusra- Front, egal unter welchen anderen Namen auch immer, als das zu benennen, was sie sind: Als Terroristen nämlich und sie auch als solche zu behandeln. War irgendwie aus ihrer Sicht auch verständlich; sie haben ja die Interessen der Amerikaner vertreten, weil sie auch gegen den syrischen Präsidenten Assad kämpften, der ja nach westlicher Denkweise unbedingt weg muss.
  Jetzt haben die USA aber ihre Einstellung überdacht und endlich ganz offiziell die Terroristen zu Terroristen erklärt. Mittlerweile haben sich Terrorsöldner der Al- Nusra- Front schon über US- Luftangriffe beschwert, bei denen einige Kämpfer und Kommandeure getötet wurden. Da die Al- Nusra nicht mehr unter dem Schutz der Amerikaner steht, können jetzt auch die Russen verstärkt angreifen und die Zerschlagung dieser Terrorgruppe vorantreiben. Die Entscheidung Obamas, die Al- Nusra- Front zu Terroristen zu erklären, war eine vernünftige Entscheidung, sie hätte aber viel früher erfolgen sollen. Die Situation dieser Terrorgruppe hat sich mit der Wahl Trumps zum US- Präsidenten zusätzlich verschlechtert. Auch er wird sie fallen lassen, da für ihn eine Vernichtung des IS wichtiger sein wird als ein Sturz Assads , da dieser ja ebenfalls gegen den IS kämpft.
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