Im Jahr 2008 betrugen die Schulden Wiens 2,2 Milliarden. 2010, bei Beginn von Rot- Grün, lagen sie schon bei 4,2 Milliarden und heuer werden die Schulden an der 6- Milliarden- Grenze kratzen; vielleicht werden die 6 Milliarden auch überschritten. In 8 Jahren also ein Anstieg auf das 2,7- fache. Für Normalsterbliche sind solche Summen nicht mehr richtig vorstellbar, vielleicht aber auch für Politiker nicht mehr. Bürgermeister Häupl macht jedenfalls bis jetzt keine Anstalten, diesem “lustigen” Treiben ein schnelles Ende zu bereiten und die Wiener Finanzstadträtin fantasierte zu Beginn des Jahres wegen einer jetzt zutreffenden Prognose der Neuverschuldung von “Fantasiezahlen”.
  Befindet sich der Wiener Bürgermeister etwa wirklich in einem Dauer- Dämmerzustand und kriegt nicht mit, was da abläuft oder was ist da los? Die eine Stadträtin hat anscheinend keinen Überblick über ihr Ressort, eine andere Stadträtin muss im Laufe des Jahres eingestehen, dass sie ein paar hundert Millionen mehr braucht als sie ursprünglich kalkuliert hat. Sie verteidigt aber weiterhin ihre Politik des Steuergeldes- beim- Fenster- hinausschmeißen und soll dafür, Gerüchten zufolge, befördert werden. Und der Bürgermeister dämmert vor sich hin, lässt die Dinge laufen, wie sie laufen und lässt sich sein Wien nicht schlechtreden.
  Sollte diese ganze Geschichte nicht schon längst ein Fall für den Staatsanwalt sein? Immerhin handelt es sich um Steuergeld und nicht um privates Geld.
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