Der Nationalrat hat das Budget für 2017 abgesegnet, allerdings nur mit den Stimmen der Koalition. Nach “guter” österreichischer Tradition natürlich wieder mit einem gewaltigen Minus. Den Einnahmen von 73,16 Milliarden stehen Ausgaben von 77, 63 Milliarden gegenüber. Trotzdem soll die Staatsverschuldung von momentan etwa 85 Prozent des BIP auf etwa 80 Prozent des BIP gesenkt werden. Wer das angesichts neuer Schulden von 4,47 Milliarden glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen.
  Nach EU- Vorgaben (Maastricht- Kriterien) sollte übrigens die Staatsverschuldung 60 Prozent des BIP nicht übersteigen, aber das interessiert schon lange niemanden mehr; auch nicht die EU- Kommission. Ein Großteil der neuen Schulden geht übrigens auf das Konto von Asylanten und Sicherheit, wobei die gewaltigen Mehrkosten für die Sicherheit wiederum zum Teil durch die Asylanten und Zuwanderer begründet sind. Aber wahrscheinlich wird irgendwer wieder sagen, dass das nicht vorhersehbar war. Der Steuerzahler mit seiner nicht enden wollenden Geduld wird diese und die mit Sicherheit folgenden weiteren Belastungen mit stoischer Ruhe über sich ergehen lassen und weiter in Fässer ohne Boden sein Geld versenken lassen. Wenn es schon nicht ihm zugute kommt; irgendwem wird es schon zugute kommen.
  Vielleicht sollte der mündige österreichische Steuerzahler und Wähler doch einmal sein Wahlverhalten überdenken. Belügen und ausplündern könnte er sich schlimmstenfalls und zur Abwechslung auch einmal von anderen lassen.
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