Noch- EU- Parlamentspräsident Martin Schulz hat Medienberichte bestätigt, wonach er nach seiner Amtszeit in die deutsche Bundespolitik wechseln und bei der Bundestagswahl 2017 kandidieren wird. Es ist allerdings (noch) keine Rede von einer Kanzlerkandidatur. Er betont, dass ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Das kann man ihm sogar glauben, wollte er doch der Nachfolger von Juncker werden.
  Diese von ihm bestätigten Berichte bedeuten, dass er sich damit abgefunden hat, den Sessel als EU- Parlamentspräsident mit Ende des Jahres räumen zu müssen. Die Frage ist, wer sein Nachfolger vom konservativen Block sein wird. Vor ein paar Wochen wurde ja noch zugegeben, dass kein geeigneter Kandidat greifbar wäre. Alles zweite Wahl also. EU- Kommissionspräsident Juncker hat unlängst übrigens damit gedroht, im Falle des Abganges von Schulz über seinen Rücktritt nachzudenken. Der Abgang von Schulz scheint jetzt fix zu sein; was ist jetzt mit dem Rücktritt?
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