Laut einem Zeitungsartikel und der Statistik Austria wächst Österreichs Bevölkerung momentan jährlich um etwa 1 Prozent; 2015 waren es fast 1,4 Prozent. Diese Zunahme ergibt sich zum Großteil durch Asylwerber, denn wer einmal hier ist, geht kaum wieder. Geschätzt bzw. errechnet wurde, dass Österreichs Bevölkerung bis Ende 2020 von heute etwa 8,6 Millionen auf über 9 Millionen und bis 2030 auf 9, 43 Millionen anwachsen wird. Das ist aber auf jeden Fall “beruhigend” geschätzt; es ist noch gar nicht abzuschätzen, wie viele Menschen mit dem sogenannten Familiennachzug der Flüchtlinge und Zuwanderer nach Österreich kommen werden. Die Statistiker trauen sich aber sogar Prognosen bis 2080 zu. Bis dahin soll die 10-Millionen- Marke übersprungen sein und es wird betont, ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung bis dahin auf unter 6,5 Millionen sinken. Das wird erwähnt im Zusammenhang mit dem Erwerbspotential. Das sogenannte Erwerbspotential wird sich prozentuell aber trotz massiver (vom Staat gewünschten) Zuwanderung auch in Zukunft nicht allzu viel ändern. Österreich hat eine stetig steigende Zahl von Arbeitslosen mit Schwerpunkt bei den Ausländern; da werden auch ”100- Tage- Blitz- Grundschule” nicht viel ändern.
  Zufällig gab es vor ein paar Tagen auch eine Statistik über die rasant ansteigende Zahl von intelligenten Maschinen, also Robotern, welche in den nächsten Jahren ganz massiv Arbeitsplätze verdrängen werden. Das ist ein Punkt, der gegen Massenzuwanderung spricht. Arbeitslose kosten nämlich Geld; Geld, das der Staat schon jetzt eigentlich nicht hat. Ein anderer Punkt ist, dass Billigjobs, und die werden mehr, fast keine Steuern für den Staat bringen, der Staat aber immer mehr Ausgaben zu tätigen hat. Die Folge ist eine höhere Verschuldung. Minimale Zunahme bei der Lohn- und Einkommenssteuer, minimale Zuwächse bei den Sozialversicherungsbeiträgen und somit auch bei den Pensionsbeiträgen. Wurde und wird nicht immer gesagt, das sei der Hauptgrund für die notwendige Zuwanderung?
  Schon vor Jahren wurde von Wissenschaftlern sowie Arbeits- und Zukunftsforschern über die 20/ 80- Gesellschaft gesprochen. 20 Prozent der Bevölkerung wird demnach in nicht allzu ferner Zukunft Arbeit haben; “mehr Arbeitskraft wird nicht gebraucht”, sagte dazu ein gewisser Washington SyCip und ein gewisser Jeremy Pifkin ergänzte: “Die unteren 80 Prozent werden gewaltige Probleme bekommen”.
  Und Österreich meint, Personal importieren zu müssen. Das meinen aber ein paar andere gutgläubige Länder auch. Von den kommenden Problemen will aber niemand was wissen.
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