Die EU- Kommission hat einen Präsidenten, der öffentlich und ganz unbekümmert sagte: “Wenn es ernst wird, muss man lügen”. Dieses Eingeständnis wird von vielen EU- Politikern anscheinend als “Dienstanweisung” gesehen, denn sie lügen, dass sich die sprichwörtlichen Balken biegen. Egal, ob bei TTIP, CETA, in der Flüchtlingsfrage, bei den Bürgerrechten etc. etc. Die Menschen werden belogen und für dumm verkauft.
  Im Artikel 1 des österreichischen Bundesverfassungsgesetzes heißt es: “Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus”. Das horcht sich gut an, entspricht aber nicht der Realität. Da wir eine repräsentative Demokratie haben, entscheidet nicht das gesamte Bundesvolk, sondern Repräsentativkörperschaften. Die vertreten allerdings häufig nicht mehr den Willen des Volkes, sondern irgendwelche Interessen. Um die problemlos durchzubringen, wird ebenfalls gelogen; z. B. bei Schilling, Bankgeheimnis, Neutralität etc. Was wurde da doch versprochen und zugesagt? Mit Volksabstimmung, Volksbegehren und Volksbefragung haben wir drei Elemente direkter Demokratie. Theoretisch, denn was wurden wir doch auch hier schon belogen. Hieß es nicht von einem Kanzler, bei wichtigen Entscheidungen würde das Volk befragt? Es ist nichts wichtig genug, also war das Versprechen eine Lüge oder Halblüge. Mittlerweile wollen ja EU- und nationale Vertreter Volksabstimmungen nach Möglichkeit verbieten, weil dadurch Entscheidungen über die Köpfe der Bürger hinweg und gegen deren Willen erschwert werden könnten.
  Wir werden mittlerweile so viel belogen, dass sich die Menschen darüber nicht mehr sonderlich aufregen, sondern das Lügen als Schwäche eines Berufssstandes ansehen.
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