Als im vergangenen Jahr mit der gesetzwidrigen Grenzöffnung hunderttausende Illegale großzügig durch Österreich durch und an die deutsche Grenze transportiert wurden und knapp einhunderttausend von ihnen in Österreich blieben, war für die österreichische Politik und die Behörden kein Problem zu groß, um nicht gelöst zu werden und nach den Kosten wurde (und wird) nicht gefragt. Fast unter Gewaltandrohung und Erpressung seitens der Politik wurden in Rekordzeit die notwendigen Quartiere beschafft. Nach Standards, von denen so manche zahlende Mieter nur träumen können. Zelte wurden nur als absolute Not- und Übergangslösung akzeptiert. Unsere Bundesheersoldaten als nicht unbedingt freiwillige Helfer durften allerdings schon in Zelten schlafen; das wurde akzeptiert. Ja, und in den Flüchtlingsunterkünften musste “selbstverständlich” W- LAN da sein, gratis und unlimitiert und teilweise in arabischer Schrift.
  Und dann gibt es jetzt einen Bericht in der “Krone” über Obdachlose in Wien. Etwa 8.000 sollen es sein und für die gibt es knapp 5.000 Wohn- und Schlafplätze, die aber nicht unbedingt gratis sind. Die Unterstützung für die Obdachlosen kommt hauptsächlich von kirchlichen und privaten Einrichtungen. Von der Politik ist da nur noble Zurückhaltung zu vernehmen. wie soll es auch anders sein; Wien “zerreißt” es ja fast schon vom Schuldenmachen, weil die Flüchtlingshilfe zu viel kostet. Wie soll da noch was für unsere obdachlosen Landsleute übrig bleiben?
  Unsere Politik ist inländerfeindlich und in deren Auftrag, durch die Gesetzeslage, auch die Behörden. Es gibt übrigens nicht nur in Wien Obdachlose; die Situation für diese Menschen ist aber überall ziemlich gleich schlecht. Das wirft kein gutes Licht auf den Sozialstaat Österreich.
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