Die EU- Kommission kommt mit immer absurderen Ideen daher. Diese Ideen rechtfertigen auch die Frage, wofür und ob diese Leute Kopf und Hirn haben und rechtfertigt auch die derbe Titelfrage. In einigen Leserbriefen und Artikeln wurde für die Kurzform „EU“ schon des Öfteren die Langform „Europas Untergang“ verwendet und es scheint, dass einige Leute sich genau das zur Aufgabe gemacht haben und dafür auch noch fürstlich bezahlt werden. Auch mit unserem Geld, das sehr großzügig nach Brüssel überwiesen wird. Die letzte in einer ganzen Reihe dieser Ideen jenseits jeden Realitätsverständnisses und geprägt vom zwanghaften Trieb, einige Nationalstaaten und letztendlich die EU zu zerstören, ist der im neuen EU- Sozialplan verpackte Wahnsinn. Es sagt ja sehr viel über den Sinn dieses Plans bzw. dieser geplanten Regelung aus, wenn sich sogar der Beste unserer Kanzler, der Herr Kern also, kurz und bündig und negativ dazu äußert und sagt: „Wir brauchen das Geld wahrlich für anderes“.

Dieser Plan, der von der belgischen EU- Kommissarin für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten, Qualifikationen und Mobilität der Arbeitnehmer, Marianne Leonie Petrus Thyssen, präsentiert wurde, könnte das Produkt einer aus dem Ruder gelaufenen Betriebs- oder Weihnachtsfeier sein. Wer bitte soll auch Verständnis dafür haben, dass Österreich Arbeitslosengeld an z. B. Slowaken, Ungarn oder Rumänen bezahlen soll, weil sie in Österreich gearbeitet haben, jetzt aus irgend einem Grund arbeitslos sind und wieder in ihrer Heimat leben. Wohlgemerkt: Arbeitslosengeld nach österreichischer Regelung und nicht in der Höhe, die in den Heimatländern dieser Leute bezahlt wird. Obwohl auch das wirklichkeitsfremd wäre.

Unser Kanzler, der werte Herr Kern also, könnte seine Äußerung, dass wir das Geld wahrlich für anderes brauchen, allerdings ganz dringend auch auf andere Bereiche ausweiten. Wir sind in vielen Bereichen ja das „Sozialamt der ganzen Welt“.

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