Die deutsche Angriffsministerin (Verteidigungsministerin kann man sie wegen der Auslandseinsätze der deutschen Bundeswehr schwer nennen) Ursula von der Leyen, von ihren Landsleuten in einigen Medien auch liebevoll „Flinten- Uschi“ genannt, nötigt einem Respekt ab. Bei einem offiziellen Besuch in Arabien weigerte sie sich, eine Verschleierung zu tragen und stellte auch gleich klar: „Keine meiner Begleiterinnen muss das tragen“. Diese Haltung verdient Respekt und Hochachtung, aber es ist gut möglich, dass die Haltung von Frau von der Leyen bei weltoffenen und und Toleranz predigenden und Rücksicht nehmenden Mitbürgern und Kollegen der politischen Zunft ein Wutgeheul der Empörung ausgelöst hat.

So wie in Europa niemand gezwungen wird, westliche Kleidung zu tragen, so ließ sich Frau von der Leyen nicht „überreden“, sich bei den Saudis zu verhüllen. Diese konsequente Haltung verdient besondere Beachtung angesichts der Tatsache, dass in Europa für einen islamischen Staatsbesuch sogar schon nackte Statuen verhüllt wurden; aus vorauseilender Rücksichtnahme auf islamische Gefühle. Es wird vor lauter Toleranz und Rücksichtnahme und Weltoffenheit – und auch aus Wirtschaftsinteressen – gerne ausgeblendet und toleriert, dass in solchen Ländern der Bau einer christlichen Kirche undenkbar ist, Christen verfolgt und getötet werden, christliche Feiertage verboten werden, Touristen wegen eines Kreuzanhängers die Kette vom Hals gerissen wird. Dort gibt es keine Rücksichtnahme auf christliche Gefühle. Und in Europa schmeißen wir freiwillig unsere Traditionen und unsere christlich geprägte Kultur weg; aus unüberlegter Rücksicht auf die religiösen Gefühle unserer Gäste.

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