Laut OENB (Österreichische Nationalbank): „Bargeld ist das bei Kleinbetragszahlungen schnellste und am häufigsten akzeptierte Zahlungsmittel; darüber hinaus ist es auch das wichtigste Zahlungsmittel in Notfällen. Bargeld ist das billigste Zahlungsmittel bei der Begleichung kleiner Beträge….Auch jene Personen können Zahlungen [mit Bargeld] vornehmen, die über kein Bankkonto verfügen….Bargeld erleichtert es den Konsumenten, den Überblick über ihre Ausgaben zu wahren“. Und: Bargeld ist laut Gesetz „das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“. So wird es wohl in jedem Land der Eurozone im Gesetz stehen. Was aber ist dann mit jenen Ländern, in denen es schon Beschränkungen gibt? Verstoßen die ganz einfach gegen EU- Recht oder durften die sich ihre eigenen Gesetze zurecht schnitzen?

Eben hat die EU schärfere Kontrollen für das Führen von Bargeld angekündigt. Das soll dem Kampf gegen die internationale Kriminalität, Terrorfinanzierung und Geldwäsche dienen. Geplant ist eine Verschärfung der Zollkontrollen mit Fokus auf das Bargeld. Für Verdächtige soll die Obergrenze von 10.000 Euro dann nicht mehr gelten. Die größten Finanz- Schweinereien finden allerdings im bargeldlosen Bereich statt; da geht es weltweit um Billionen, die dem Zugriff der Staaten entzogen werden. So viel Bargeld gäbe es gar nicht, um diese Summen zu verschieben. Wollen die Staaten da nichts machen, können sie nichts machen oder dürfen sie nichts machen? Wichtig ist anscheinend nur, den Bürgern das Bargeld zu nehmen, um sie dann nach Strich und Faden ausplündern zu können. Zum Wohle der Regierungen und der Banken. Ach ja, und als Krisenvorsorge haben die Regierungen angeraten, auch Bargeldreserven anzulegen. Na, so was.

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