Während alle Welt medial auf die deutsche Polizei einprügelt wegen ihres angeblichen Versagens im Fall des Berlin- Terroristen, ist bei der ORF- Nachrichtensendung ZIB2 ein besonderer Gast zugeschaltet. Es ist der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Er erklärt, ob es der Nachrichtensprecherin passt oder nicht, auf ihre Fragen detailliert und verständlich, dass die Kompetenzen der Polizei klar geregelt sind, dass die Polizei der Justiz und der Politik unterstellt ist und dass die Polizei von Justiz und Politik behindert wird. Die Gesetzgebung schützt in vielen Fällen potentielle und nachweisliche Täter und die Justiz achtet auf die Einhaltung dieser irren Gesetzgebung. In Deutschland werden beispielsweise zur Zeit 550 Verdächtige als „Gefährder“ eingestuft. Da sie laut Gesetz nicht weggesperrt und abgeschoben werden können, wie Wendt das im Interesse der Öffentlichen Sicherheit zu Recht fordert, müssten für eine lückenlose Überwachung 16.500 Beamte abgestellt werden. Das ist aber personell und finanziell nicht machbar. Die Sicherheit wird vernachlässigt, dafür dürfen Kriminelle frei herumlaufen.

Dafür ist die deutsche Regierung, dafür ist Merkel mit ihrer Willkommens- und Einladungspolitik verantwortlich; nicht die Polizei. Einer, der von dieser Politik profitierte, hat die zwölf Toten und 48 Verletzten von Berlin auf dem Gewissen. Er wurde jetzt von einem italienischen Polizisten erschossen. Deswegen werden aber die unschuldig Getöteten auch nicht wieder lebendig.

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