Bezug nehmend auf den Berliner Terroranschlag hat sich jetzt EU- Kommissionspräsident Juncker zu Wort gemeldet. Er lehnt einen Kurswechsel in der EU- Asylpolitik ab, fordert aber eine intensivere Zusammenarbeit der EU- Staaten bei der Terrorbekämpfung, erinnert daran, dass wir Kriegsflüchtlingen Schutz bieten müssen und warnt davor, Flüchtlinge unter Terror- Generalverdacht zu stellen.

Tatsache ist aber, dass viele skrupellose Politiker keine Asylpolitik im Sinne von Schutz für Kriegsflüchtlinge betreiben, sondern eine Zuwanderungspolitik in dem Sinne, aus Europa ein „Eurika“ = Europa plus Afrika oder „Eusia“ = Europa plus Asia zu machen. Zu diesen Politikern gehört auch Juncker. Die Menschlichkeit gegenüber Kriegsflüchtlingen dient nur als Vorwand. Bei echtem Interesse, den Flüchtlingsstrom zu stoppen, bräuchten nur die Waffenlieferungen und sonstige Unterstützungen an diverse Terror- und Rebellengruppen eingestellt und Umsturzversuche nicht mehr unterstützt oder angezettelt werden. Aber das steht nicht auf der Agenda.

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