Die Schlacht um die syrische Stadt Aleppo ist entschieden; nach Verhandlungen zwischen den beteiligten Parteien und Unterstützern der Rebellen und Terroristen wurden aus Ost- Aleppo nicht nur Zivilisten, sondern auch mehrere tausend sogenannte „Söldner“, also Rebellen und Terroristen, und mit ihnen auch still und heimlich viele westliche „Militärberater“ evakuiert. Unter den von den Golfstaaten, der Türkei  und den Staaten der US- Koalition ausgebildeten und finanzierten „Söldnern“ befinden sich auch mehrere tausend Tunesier, dir angeblich zurück in ihre Heimat wollen. Tunesien weigert sich aber, sie aufzunehmen; es soll der Terror nicht freiwillig ins Land gelassen werden. Das ist der große Unterschied zu den EU- Staaten: Tunesien verweigert den kriminellen Landsleuten die Rückreise. Die EU lässt ihre „Gotteskrieger“ und Terroristen wieder zurückkehren, belässt ihnen weiterhin alle Rechte eines Staatsbürgers und „beobachtet“ sie allenfalls. Wie am Beispiel Deutschlands bekannt wurde, aber mehr als lückenhaft. Keine Aberkennung der Staatsbürgerschaft oder der bürgerlichen Rechte, keine Strafverfolgung für eventuell begangene Verbrechen; nichts.

Wo werden die an der Rückreise gehinderten Islamisten also hingehen? Wenn sie von ihren Auftraggebern aus der Politik nicht woanders hingeschickt werden, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Europa. Kontrollen gibt es kaum, über das Mittelmeer wird von der EU ein Gratis- Shuttledienst angeboten und in einigen EU- Staaten überbieten sich Hilfsorganisationen dabei, das Wohlergehen der Flüchtlinge zu gewährleisten. Das Sicherheitsrisiko, den Verlust unserer Rechte und die finanzielle Belastung haben wir im Gegenzug für unsere Weltoffenheit und Toleranz selbstverständlich ohne Murren hinzunehmen.

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