Jetzt, rund um Neujahr, ist wieder die Zeit, in der Wünsche und Hoffnungen geäußert werden. Da möchte ich mich anschließen. Ich wünsche mir, dass in Zukunft die Politiker nicht nur zuständig, sondern auch verantwortlich sind. Sie sollen, wenn es drauf ankommt, zur Verantwortung gezogen werden können wie z. B. ein Geschäftsführer oder ein höherer Angestellter in einem Unternehmen. Mit allen Konsequenzen für Fehlverhalten. Ich bin überzeugt, das hätte positive Auswirkungen auf ihre Aktivitäten. Ich wünsche mir, dass die Politiker das Volk wieder als das sehen, was es ist; nämlich als Souverän und dem entsprechend handeln. Also nicht mehr gegen das Volk, sondern für das Volk handeln. Ich hoffe, dass sie zur Einsicht kommen. Ich wünsche mir und hoffe, dass uns trotz der Bankenkrise in Italien, trotz der Finanz- und Wirtschaftsprobleme rundum und trotz der ruinösen Vorgangsweise eines gewissen Herrn Draghi nicht das ganze Werkel um die Ohren fliegt.

Ich hoffe, dass Politik und Wirtschaft bald realisieren, dass es ein immer währendes Wachstum, ein immer währendes „immer mehr…“ nicht gibt und ich hoffe, dass der Ausweg nicht in Krieg gesucht wird. Gewisse Zeichen deuten nämlich darauf hin. Ich hoffe, dass gegen das extreme Bevölkerungswachstum in Afrika und Asien ehest was getan wird. Das ist nämlich die Ursache für viele weltweite Probleme wie Armut, Hunger, kaputte Umwelt und geplünderte Ressourcen. Dass die Menschheit sich nicht vermehren soll „wie die Karnickel“, sagt nur der Papst. Es sollten aber auch andere Religionsführer den Mut und den Weitblick haben, das zu sagen; gerade in Gottesstaaten wäre das angebracht. Ich wünsche mir, dass Europa europäisch bleibt und der Kulturstreit und Religionskrieg ein Ende findet.

Wünschen und hoffen darf man ja. Gerade zu Neujahr.

Advertisements