Unser Außenminister Kurz besucht in seiner Funktion als OSZE- Vorsitzender die Ukraine und lässt sich durch die Ostukraine auch an die Front zu den selbsternannten Volksrepubliken fliegen. Die letzten Kilometer bis zu einem „Grenzübergang“ werden im Auto zurückgelegt. Herr Kurz kann jetzt mit eigenen Augen und aus nächster Nähe betrachten, was 2014 seine Amtskollegen Sikorski, Fabius und Steinmeier gemeinsam mit den Amerikanern und den ukrainischen Putschisten in Gang gesetzt haben. Vielleicht wird Herrn Kurz bei diesem Besuch auch bewusst, wie viele Menschenleben dieser in einen Bürgerkrieg ausgeartete Putsch schon gefordert und wie viel Geld dieser inszenierte Putsch den Nettozahlern in der EU, also auch Österreich, schon gekostet hat und noch kosten wird. Die Ukraine ist ja durch Misswirtschaft, Korruption und diesen unsinnigen Krieg völlig am Boden und wird mit größter Wahrscheinlichkeit weiter von der EU gesponsert. Zu den anfallenden Kosten in Sachen Ukraine gehören natürlich auch jene Beträge, die uns die Russland- Sanktionen kosten. Die wurden ja verhängt, nachdem sich die Bewohner der Krim bei einer Volksabstimmung mehrheitlich für einen Anschluss an Russland ausgesprochen haben. Österreich hat diesen Sanktionen mehr oder wenig freiwillig zugestimmt und jammert jetzt zu Recht über die Folgen.

Vielleicht denkt Herr Kurz auch dran, dass in den letzten Jahren mehr als eine Million (West-) Ukrainer in die EU, hauptsächlich in die „Visegrad- Staaten“, geflüchtet bzw. ausgewandert sind und diese Staaten sich auch aus dem Grund weigern, Muslime aufzunehmen. Etwa eine Million (Ost-) Ukrainer sind übrigens nach Russland geflüchtet.

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