Zwei Meldungen sorgen für Unverständnis und sind auch wirklich schwer zu begreifen. Da ist einmal die Meldung, dass die globale Verschuldung mit Ende des dritten Quartals 2016 die unvorstellbare Größenordnung von 217 Billionen Dollar erreichte, also zum jetzigen Zeitpunkt schon bei 220 Billionen sein dürfte. Diese Summe setzt sich zusammen aus Staatsschulden und privaten Schulden. Das wären für jeden Menschen weltweit, vom Baby bis zum Greis, mehr als 29.000 Dollar an Staats- und Privatschulden. Die andere Meldung lautet: „Acht Männer sind reicher als die halbe Welt“ und basiert auf einer Studie einer Entwicklungsorganisation. Das Vermögen dieser acht ehrenwerten Herren, allesamt bekannte Namen, wird geschätzt auf zusammen 426 Milliarden Dollar. Pro Kopf sind das im Durchschnitt 53,25 Milliarden. An der Spitze der Liste steht Microsoft- Chef Bill Gates mit 75 Milliarden Dollar. Der hat zwar, so wie auch andere Superreiche, einen großen Teil oder gar die Hälfte seines Vermögens angeblich gespendet, aber das hatte anscheinend keinen Einfluss auf seinen bzw. deren Reichtum. Es ist aber auch nichts bekannt, dass die angeblichen Milliardenspenden irgendwo auf der Welt etwas Positives bewirkt hätten. Bekannt ist von diesen Herrschaften nur, dass  sie bzw ihre Unternehmen so gut wie keine Steuern zahlen, weil sie die Steuervermeidung perfektioniert haben und Regierungen das hinnehmen.

Das „Vermögen“ der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung wird auf 409 Milliarden Dollar geschätzt. Das ergibt pro Kopf etwa 110 Dollar. Das Durchschnittsvermögen eines der acht Superreichen beinhaltet also den „Reichtum“ von etwa 480 Millionen Menschen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung. Wie können solche unvorstellbaren Beträge, bei Schulden genau so wie bei Vermögen, eigentlich entstehen? Nur durch Buch- bzw. Giralgeld; also nicht reales Geld. Gäbe es Geld nur in Form von Bargeld, Gold- oder Silbermünzen, könnte es weder diese Schulden noch diese Vermögen geben. Für die 220 Billionen Schulden wären nämlich etwa 6 Millionen Tonnen Gold zum jetzigen Preis erforderlich; die gibt es aber nicht einmal annähernd.

Jetzt soll jeder in Ruhe darüber nachdenken, wie bzw. womit die Zinsen gezahlt und die Schulden getilgt werden sollen. Wer dabei Herzrasen und Schweißausbrüche kriegt, dürfte der Wahrheit auf der Spur sein.

Der Bankier Carl Fürstenberg sagte einmal: „Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger“.

Acht Männer sind reicher…

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