In einer Zeitung kann man lesen: „Die Bahn rüstet auf“ und im Artikel erfährt man dann, dass bei den ÖBB zu den schon existierenden 200 noch einmal 400 zusätzliche Sicherheitsleute dazu kommen sollen und als Ziel geplant ist, jedem ÖBB- Schaffner einen Security- Mann zu Seite zu stellen. Weit haben wir es gebracht. Zu jedem Schaffner einen Sicherheitsmann, neben zusätzlich eingesetzten Polizisten auch eine Menge Security- Personal auf den Bahnhöfen und trotzdem sind die Bahnhöfe und deren Umfeld eine Spielwiese für kampferprobte Gäste, auch als „Schutzsuchende“ bekannt. Die nicht unbeträchtlichen Kosten für diese Sicherheitsmaßnahmen können natürlich nicht die schwer defizitären ÖBB übernehmen; wie denn auch, sondern die werden auf den Steuerzahler, also auf den Hauptfinanzierer der ÖBB, abgewälzt.

Durch das Versagen der Regierung beim Thema Asyl ist das Sicherheitsproblem aber nicht auf die ÖBB beschränkt. Das notwendige massive Hochfahren des Personalstandes bei der Polizei ist eine Folge davon, dass der Staat die Sicherheit der einheimischen Bevölkerung kaum oder nicht mehr gewährleisten kann. Als Nachweis dafür reicht das Wenige, was täglich den Weg in die Medien schafft. Es ist großteils importierte Kriminalität. Solange aber nicht der Staat die Binnengrenzen und die EU die Außengrenzen dicht macht und wiederum der Staat die Kriminellen außer Landes bringt, ist keine Besserung zu erwarten. Durch das Versagen der EU sind ja jetzt wieder vermutlich 100 Menschen im Mittelmeer ertrunken, als ihr Boot kenterte. Solange die EU nämlich die Asylforderer nach Italien „rettet“ und nicht z. B. nach Libyen zurückbringt, wird der Zustrom nicht aufhören. Somit müssen die EU, die Küstenwache, die Hilfsorganisationen mit Booten die Verantwortung für die Ertrunkenen übernehmen.

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