Das dürfte wohl das Motto der Wiener Stadträtin (oder kann man schon sagen Ex- Stadträtin?) Sonja Wehsely bei ihrem Job in der Wiener Politik sein bzw. gewesen sein. Ihr absolut unverständlich- liederlicher Umgang mit Steuergeld wurde ja schon lange öffentlich kritisiert und die Spatzen pfiffen es schon längst von den rot- grünen Dächern Wiens, dass ein Finanzdebakel bevorsteht. Jetzt hat ein Rechnungshof- Rohbericht die schlimmsten Befürchtungen bestätigt; mit dem die Realität verweigernden Mindestsicherungs- System der Stadt Wien droht ein Milliarden- Desaster. Von 362 Millionen im Jahr 2011 ist eine Ausgabenexplosion bis 1,6 Milliarden im Jahr 2020 bei der Mindestsicherung zu befürchten. Das kommt aber nicht wie ein nicht zu verhinderndes Unwetter daher, sondern war bzw. ist vorhersehbar und wurde bzw. wird von der Wiener Politik in Kauf genommen. Ist ja eh nur Steuergeld! Die sinngemäßen Anweisungen an Magistratsmitarbeiter, nicht so genau hinzuschauen und zu zahlen, kamen ja von „ganz oben“, wie MA 40- Mitarbeiter schon vor Monaten berichteten.

Wien ist anders, heißt es. Das stimmt. Da haben die zuständigen PolitikerInnen (nicht die verantwortlichen!) anscheinend nicht nur Narrenfreiheit, sondern auch Rechtsfreiheit. Oder hat jemand jemals was davon gehört, dass von denen jemand wegen der Verschleuderung von hunderten Millionen oder gar Milliarden vor Gericht gestanden wäre und/oder mit seinem persönlichen Vermögen hätte haften müssen? Hat der werte Bürgermeister dazu nichts zu sagen oder ist ihm das auch „wurscht“?

Ach ja; zum „Verbrennen“ von Steuergeld fällt mir eben auch noch das Krankenhaus Nord ein.

Advertisements