Im vergangenen Sommer wurde unter rund 900 anerkannten Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak eine Studie durchgeführt. 80 Prozent der Befragten waren männlich und zwischen 18 und 30 Jahre alt. Das Ergebnis dieser Studie bestätigte in etwa, was von anderen Studien und Umfragen schon bekannt ist: Ein relativ großer Anteil der Befragten will die gewohnte Lebensweise beibehalten, sich also nicht anpassen. Sie wollen die (angeblich) religiösen Bekleidungsvorschriften in der Öffentlichkeit beibehalten, die Gebote des Koran über die staatliche Gesetzgebung stellen, sie sehen den Islam höherwertig als andere Religionen. 40 Prozent von ihnen lehnen auch die Lebensweise der Österreicher als zu freizügig ab. 80 Prozent sind zwar für Gleichberechtigung von Mann und Frau, aber 37 Prozent wollen trotzdem getrennten Turn- und Schwimmunterricht an Schulen.

Ob da die sogenannten „Wertekurse“ für Migranten zu einem Umdenken führen, darf sehr stark bezweifelt werden. Zumal sie mit tatkräftiger Unterstützung durch die Guten und politisch Korrekten und Toleranten darin bestärkt werden, sich nicht zu ändern. Siehe Schweinefleisch- „Verbannung“ aus KIGA- und Schulküchen sowie Werkskantinen oder Abschaffung von Nikolausfeiern und ähnlichen Veranstaltungen, Absagen von Faschingsveranstaltungen , Duldung und sogar Förderung von islamischen Kindergärten oder Koranschulen, keine Überprüfung von islamischen Predigern usw.

All das wird eher und leichter zur Bildung von Parallelgesellschaften und schlimmstenfalls zur Radikalisierung führen. Die Träumer werden irgendwann erwachen und merken, dass Molenbeek nicht nur in Belgien und Saint Denise nicht nur in der Nähe von Paris ist, sondern auch bei uns. Mit genau den gleichen Problemen wie dort.

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