Die EU- Kommission hat schon im Juli 2016 eine Liste mit 37 Tier- und Pflanzenarten veröffentlicht, die als invasiv angesehen werden. Das heißt, sie wurden aus anderen Kontinenten nach Europa eingeführt und haben sich hier mit erheblichen Nachteilen für die Umwelt in der freien Natur verbreitet und verdrängen heimische Arten. In dieser Durchführungsverordnung sind Tiere von der Amur- Schläfergrundel bis zum Waschbären aufgelistet, aber auch Nutria, Nasenbär und Muntjak sind auf der Liste, genau so wie 14 invasive Pflanzenarten.

Vielen Verbänden und auch dem EU- Parlament ist die Liste zu kurz, da ja etwa 1.500 gebietsfremde Arten in Europa als invasiv angesehen werden. Andere wiederum, beispielsweise Zoos, wollen Ausnahmeregeln, da sonst die Artenvielfalt in Zoos zurückgehen werde. Das ist auch der Grund, warum es zu dem Thema jetzt einige Zeitungsartikel gibt.

Ungewollt drängt sich da ein Vergleich auf. Fremde Tier- und Pflanzenarten werden von der EU- Kommission unter bestimmten Voraussetzungen als invasiv eingestuft und die EU- Staaten müssen sich verpflichten, diese Arten nicht mehr einzuführen, zu züchten oder freizulassen. Bei den Menschen ist es genau umgekehrt. Dass die EU- Kommission all jene hereinlässt und unterstützt, die wirklich Schutz brauchen, ist klar. Sie kann aber zusätzlich nicht genug Migranten aus aller Welt nach Europa bekommen. Ein Finanzminister sagt, wir müssen uns vermischen, weil sonst Inzucht droht. Der EU- Migrationskommissar meint: „Brauchen über 70 Millionen Migranten in 20 Jahren“. Der erste Vizepräsident der EU- Kommission sagt ganz offen: „Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa ist ein Mittel zum Zweck…“ und aus dem Wiener Innenministerium heißt es, dass eine jährliche Nettozuwanderung von rund 50.000 Personen nötig sei.

Dass solche Massen von Migranten aus fremden Kulturkreisen und fremder Religion den Charakter und das Erscheinungsbild Europas nachhaltig ändern werden, steht außer Frage. Aber das macht nichts.

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