Schon seit Jahren verlangen ein paar vernunftbegabte Politiker und die Realität erkennende Wirtschafts- und Finanzleute, dass in Griechenland ein Schuldenschnitt und der Austritt aus dem Euro erfolgen muss, um dem Schrecken der „Griechenland- Rettung“ ein Ende zu setzen. Das griechische Elend begann ja eigentlich mit dem Moment, an dem den Griechen aus politischen Überlegungen der Euro genehmigt wurde, an dem die von Goldman- Sachs „frisierten“ griechischen Bilanzen von der EU- Kommission akzeptiert wurden und die Griechen wegen hoffnungsloser Wettbewerbslosigkeit wegen des Euro nicht mehr wie gewohnt abwerten konnten. Den Griechen wurden Milliardenkredite von der „Troika“ aufgedrängt, um das Land zu retten. Es ging in all den Jahren aber nie um die Rettung Griechenlands, es ging immer nur um die Rettung der Einsätze von Banken und anderen Investoren und bluten musste dafür die griechische Bevölkerung, die Schulden wurden allerdings immer mehr. Die Schuldigen für diesen Zustand sitzen in der griechischen Regierung, in Deutschland, in der EU, in der NATO und die Leidtragenden sind neben der griechischen Bevölkerung die Steuerzahler bzw. Staaten in der Eurozone. Die werden nämlich sehr viel Geld verlieren; durch den ESM und zusätzliche Anleihekäufe. Versprach nicht unsere Ex- Finanzministerin, die „Schotter- Mitzi“ Fekter, dass die Griechenland- Anleihen für Österreich ein „sehr gutes Geschäft“ werden?  Die Investoren hingegen haben sich z. T. eine goldene Nase verdient mit griechischen Anleihen. Die Waffenindustrie, auch die deutsche, hat mit Griechenland ebenfalls sehr gute Geschäfte gemacht. Auch diese Geschäfte wurden mit den „Rettungspaketen“ finanziert.

Der griechische Ministerpräsident Tsipras wird jetzt als Volksverräter beschimpft. Diesen Titel verdienen aber alle, die das kriminelle Vorgehen rund um die „Griechenland- Rettung“ gebilligt oder unterstützt haben. Beschimpft zu werden tut denen aber nicht weh und sonst passiert ihnen ja nichts.

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