Man hört nicht viel davon, aber es brennt da und dort einiges. In Frankreich zum Beispiel, wo ja nach den Anschlägen von 2015 immer noch der Ausnahmezustand herrscht, gibt es seit der ersten Februarwoche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und gewaltbereiten Zuwanderern sowie linken Randalierern, Anti- Rassismus- Vereinen und Gewerkschaften; es herrschen bürgerkriegsartige Zustände. Der Ernst der Lage ist auch daran zu erkennen, dass die Regeln für den Schusswaffengebrauch der Sicherheitskräfte gelockert wurden und Militär auf den Straßen im Einsatz ist. Die schweren Ausschreitungen beschränken sich aber nicht nur auf den Großraum Paris, sondern es sind schon mehr als 20 Städte betroffen. Es werden Autos angezündet, Geschäfte geplündert, Molotow- Cocktails geworfen. Und alles begann, weil ein mutmaßlicher schwarzer Drogenhändler festgenommen und angeblich misshandelt wurde. In Paris sollen mittlerweile sogar Panzer aufgefahren sein.

Wie schwedische Zeitungen berichteten, brennt es aber auch in Schweden. In einem Stockholmer Stadtteil, in dem viele Migranten leben, kam es ebenfalls zu Plünderungen und Brandanschlägen. Rettungskräfte und Feuerwehr wurden behindert und die Polizei musste sich mit Warnschüssen gegen Steinewerfer und Brandstifter zur Wehr setzen. Auch hier soll die Festnahme eines Steinewerfers der Auslöser der Unruhen gewesen sein.

In Frankreich ist es ja nichts Neues, dass es speziell in Migrantenvierteln zu Unruhen kommt; da wird auch nicht mehr groß darüber berichtet. In Schweden mit seiner großzügigen Zuwanderungspolitik ist es noch eher ungewohnt, dass es zu Ausschreitungen durch Migranten kommt; die Vorfälle nehmen aber zu.

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