Seit Tagen berichten die Medien über erhöhte Werte von Jod- 131 über fast ganz Europa und angeblich weiß niemand, wo und von wem die Freisetzung des radioaktiven Isotops erfolgt sein soll. Es wird einerseits von einer „gefährlichen Strahlung“ gesprochen, andererseits wird betont, dass die Erhöhung absolut ungefährlich sei und unter dem Wert des natürlichen Vorkommens liege. Als eventuelle Ursache des Anstiegs der Messwerte wird – wie könnte es auch anders sein –  ein geheimer russischer Atomwaffentest im Nordpolarmeer in Erwägung gezogen und gleichzeitig wieder verworfen, da die westlichen Seismographen keine Erschütterungen anzeigen. Vermutet werden auch eventuell undicht gewordene, versenkte bzw. gesunkene Atom- U- Boote aus der Sowjetzeit in den nordischen Gewässern, Pannen bei der Medizintechnik (sehr unwahrscheinlich und nur als Ausrede zu gebrauchen) oder auch Störungen bei einem Atomreaktor.

Bei dem Rätselraten und bei den Diskussionen um die erhöhten Jod- 131- Werte wird aber kein möglicher Zusammenhang mit der Explosion im französischen Atomkraftwerk Flamanville gesehen. Die Explosion soll ja außerhalb des atomaren Bereiches stattgefunden haben und es bestand demnach kein Strahlungsrisiko, wurde versichert. Es war übrigens der dritte Unfall in einem französischen AKW binnen 10 Tagen. Es wird aber auch nach der Explosion des AKW Fukushima in Japan immer noch behauptet, dass alles nicht so dramatisch sei. Dabei wird zumindest behauptet, dass die Kernschmelze noch immer nicht gestoppt ist und nach wie vor riesige Mengen radioaktiv verseuchten Wassers in den Pazifik gepumpt werden.

Übrigens; hat jemand Jod- Tabletten? Für den Fall der Fälle, falls die dann noch helfen.

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