Es wird zwar nicht viel darüber berichtet, aber die blutige Schlacht um Mossul im Irak geht mit unverminderter Härte weiter. Es wird auch darüber nichts berichtet, dass selbstverständlich auch in Mossul sehr viele unschuldige Zivilisten unter den Opfern sind, auch wenn dort keine Russen oder Assad- Truppen gegen die Terroristen kämpfen. Im Großen und Ganzen muss sich die Lage im Irak trotz vieler Selbstmordanschläge aber wesentlich verbessert haben. In einem Interview mit einer deutschen Zeitung sagte der irakische Ministerpräsident nämlich Folgendes: „Es ist in unserem Interesse, dass unsere Landsleute zurückkommen. Wir möchten nicht,… dass sie Flüchtlinge sein müssen“. Auf die Frage, ob er damit seine Landsleute zur Rückkehr in die Heimat aufrufe, sagte der Ministerpräsident: „Ja, das mache ich. Das ist in unserem Interesse“.

Der Ministerpräsident hat also erkannt, dass die Menschen in ihrer Heimat gebraucht werden. Zuerst für den Wiederaufbau und dann, um das Land wieder auf die Beine zu kriegen. Man kann ihm nur viel Glück wünschen bei dem Vorhaben, möglichst viele Iraker zur Heimkehr bewegen zu können.

Werte Regierung in Wien; wie wäre es mit einem ernsthaften Gespräch mit dem irakischen Ministerpräsidenten? Vielleicht lässt er sich auch zu einer Rückrufaktion in Österreich überreden. Das wäre auf jeden Fall das, was man unter einer „win- win- Situation“ versteht. Es wäre nämlich für beide Seiten ein Vorteil.

Der Aufruf zur Rückkehr:

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