Die Deutschen liefern Kriegsschiffe an das saudische Militär; zur „Bekämpfung des internationalen Terrorismus“. Hat sicher nichts mit dem Krieg zwischen Saudi- Arabien und seinen Verbündeten gegen den Jemen zu tun. Die syrische Armee hat angeblich zwei LKW mit NATO- Waffen aus Großbritannien abgefangen, die für die FSA oder andere Rebellen- und Terroristengruppen bestimmt waren. In Spanien wurden von Polizei und Europol, wie jetzt bekannt gegeben wurde, schon im Jänner bei einer Razzia mehr als 10.000 Waffen sichergestellt. Da waren sogar Flugabwehrgeschosse und Haubitzen dabei. Da es sich fast ausnahmslos um Kriegswaffen handelt, konnten die nur von Regierungen verkauft werden. Wer sind diese Regierungen? Auch die Käufer bzw. Großhändler können keine kleinen Straßenganoven sein, alleine schon wegen der Finanzierung dieser Lieferung und der benötigten Einrichtungen, um unbrauchbar gemachte Waffen wieder funktionstüchtig zu machen.

Laut Ermittlungen waren die Waffen für den Verkauf in Frankreich, Belgien und Spanien gedacht. Da drängt sich aber das ungute Gefühl auf, dass diese Waffen ganz sicher auch bei Terroranschlägen zum Einsatz gekommen wären. Frankreich und Belgien sind ja deswegen zu trauriger Berühmtheit gekommen. Mehr als 10.000 Sturmgewehre, also Schnellfeuergewehre, und Maschinengewehre – man kann gar nicht daran denken, was damit angerichtet hätte werden können.

Ja, am Kriegswaffensektor ist was los in Europa!

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