Das Wetter hat sich gebessert; die deutsche Kanzlerin Merkel hat ihren Besuch beim US- Präsidenten Trump absolviert. Dieser Besuch wurde ja wegen eines Wintersturms verschoben, jetzt war es aber soweit. Der Besuch wurde schon mit Spannung erwartet, denn die Beiden haben sich ja bisher nichts geschenkt, haben sich verbal aus sicherer Distanz heftig kritisiert. Merkel riet Trump völlig abgehoben, als US- Präsident die demokratischen Grundrechte zu achten und Trump wiederum kritisierte Merkels Flüchtlingspolitik, nannte sie einen „katastrophalen Fehler“ und „verrückt“. Beim Treffen ging es gesittet aber sehr kühl zu; Merkels Lächeln wirkte wie gemeißelt und beim Fototermin verweigerte Trump auch auf Bitte der Fotografen den Handschlag. Gute Freunde werden die Beiden wohl nie werden. Der Kanzlerin kam aber keine offene Kritik an Trump und seinen Maßnahmen über die Lippen und auch Trump hielt sich zurück. Sie sprach ganz allgemein von einem „fairen Handel“ und meinte damit wohl das von Trump auf Eis gelegte TTIP-Abkommen und er sprach von der Unterstützung der NATO, forderte aber eine höhere Kostenbeteiligung ein. Beim Thema Einwanderung blieb Trump seiner Linie treu und er sagte etwas, was in Europa ein absolutes „No- go“ wäre, nämlich: „Immigration ist ein Privileg, nicht ein Recht“.

Da wird es aber die linksrotgrüne grenzenlose Willkommensgesellschaft kräftig verkrampft haben. Dabei wäre Europa gut beraten, es den Amerikanern bei Grenzschutz und Zuwanderung nachzumachen. Das trauen sich aber die Waschlappen in der EU nicht und Leute wie z. B. Orban, die sich trauen und die EU- Außengrenze sichern, wie in Verträgen und Gesetzen gefordert, werden beschimpft und dämonisiert.

„Immigration ist ein Privileg, nicht ein Recht“. Diesen Ausspruch sollten sich die europäischen „Staatsmänner“ einprägen und danach handeln.

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